Handel zufrieden mit 4. Einkaufssamstag

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Niederösterreich: "An die 100.000" kamen in die SCS. Auch die Spielwarenhändler jubeln über das Weihnachtsgeschäft.

In Niederösterreich hat der vierte Einkaufssamstag vor dem Heiligen Abend für hohe Zufriedenheit gesorgt. "Voll im Trubel" der Shopping City Süd (SCS) war Centermanager Anton Cech. Er sprach vom "stärksten Samstag im heurigen Weihnachtsgeschäft". Cech erwartete - nach 98.000 Besuchern am 3. Dezember - bis zum Abend neuerlich "an die 100.000" in dem Einkaufstempel vor den Toren Wiens. Ab dem frühen Nachmittag wurden Pkw auf den Ausweichparkplatz Süd der SCS geleitet. Alle Kernparkplätze waren ebenso besetzt wie die Abstellmöglichkeiten für Autobusse.

Christian Stagl vom weiter südlich gelegenen Fischapark Wiener Neustadt sprach vom "mit Abstand stärksten Tag vor Weihnachten". Das Parkdeck sei bereits um 11.00 Uhr komplett ausgelastet, die Zahl der Einfahrten zu diesem Zeitpunkt um 13 Prozent höher als 2010 gewesen. "Es läuft sehr, sehr gut", lautete das Resümee in den Nachmittagsstunden. Stark gefragt gewesen seien Gutscheine, Handys, Schmuck und nicht zuletzt Textilien, zumal bereits der "Super Sale" gestartet worden sei.

Auch in den Shopping-Zentren CCA Amstetten und Rosenarcade Tulln war vom "Höhepunkt" im Vorweihnachtsgeschäft und vom "sicher stärksten Samstag" die Rede. In Tulln sei die Besucherfrequenz um 20 Prozent höher als vor einem Jahr gewesen, berichtete Centermanager Stefan Krejci. Mit dem jüngsten Temperatursturz sei nun Wintermode so richtig gefragt. In beiden Häusern seien außerdem einmal mehr die Gutscheinverkäufe besonders gut verlaufen. "Ein anhaltendes Phänomen", wie Krejci anmerkte.

Noch mehr am Heiligen Abend

Der NÖ Wirtschaftspressedienst berichtete, dass das Weihnachtsgeschäft auch die Spielwarenhändler im Bundesland "jubeln" lasse. Das Jahr 2011 werde prognostizierte 30 Mio. Euro einbringen. Das Geschäft vor Weihnachten spiele dabei eine entscheidende Rolle, weil gut die Hälfte des Branchenumsatzes im letzten Quartal erwirtschaftet werde. "Wir sind mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden und rechnen mit einem Umsatzplus von zwei bis drei Prozent gegenüber dem Vorjahr", so Andreas Auer, Gremialobmann des niederösterreichischen Spielwarenhandels mit seinen rund 65 Mitgliedsbetrieben. Er verwies auch darauf, dass sich die Verkaufsspitze immer näher zum Heiligen Abend verlagere

Erstellt am 18.12.2011