Geld von Sparbüchern verschwunden

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Ein 29-jähriger Bankmitarbeiter eines Geldinstituts in Krems steht im Verdacht, rund 40.000 Euro von Sparbüchern abgezweigt zu haben.

Einer Pensionistin, die Zinsen nachtragen lassen wollte, fiel auf, dass ihr Sparbuch leer geplündert war. Durch Ermittlungen beim betroffenen Kremser Geldinstitut fiel der Verdacht auf einen 29-jährigen Angestellten. Der soll von Mai bis September 2010 rund 40.000 Euro veruntreut haben, er streitet aber alles ab.

Für die Kriminalisten stellte sich das Bild so dar: Rund 40.000 Euro sind von Sparbüchern vorwiegend älterer Kunden verschwunden. Vermutlich in der Hoffnung, dass das Fehlen des Geldes nach deren Ableben nicht bemerkt würde.

Die Sparbücher waren mit einem Losungswort gesichert. Die Abhebungen waren mit der gefälschten Paraphe einer Mitarbeiterin abgezeichnet. Auffällig: Der inzwischen gekündigte Mann hat in der fraglichen Zeit sein überzogenes Konto ausgeglichen und einiges an Geld für Reisen oder teure Elektronik ausgegeben.

Die Polizei warnt außerdem vor Unbekanntem, die derzeit im Raum Krems versuchen, älteren Menschen mit dem sogenannten "Neffentrick" Geld aus der Tasche zu ziehen. Sie geben sich telefonisch als Verwandte aus und erbitten finanzielle Hilfe.

HINWEISE: 059133/3440

( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011