Chronik | Niederösterreich
08.03.2012

Gasteltern für weißrussische Kinder gesucht

Hilfsaktion – Spenden können helfen, die Transportkosten zu verringern

Die gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung von Weißrussland sind gut 25 Jahre nach dem Atomunfall von Tschernobyl immer noch dramatisch.

Weil besonders die Kinder darunter leiden, lädt die Kremserin Maria Hetzer seit fast 20 Jahren viele von ihnen zu Erholungsaufenthalten nach Niederösterreich ein. Trotz der aktuellen politischen Konflikte zwischen dem Staat und der EU kann Hetzer die Aktion, dank ihrer guten Kontakte, weiterführen. Nun sucht sie wieder Sponsoren und Gastfamilien.

Mehr als 3500 Kinder kamen bisher in den Genuss des dreiwöchigen Aufenthalts in Österreich, der nach den Ergebnissen einer Studie, deutliche Besserungen für ihren Gesundheitszustand bringt. „Die Kinder sind nicht akut krank, aber erholungsbedürftig“, betont Hetzer.

Besonders geeignet sind Familien, die Kinder im Alter der Gäste haben, nämlich zehn bis 14 Jahre. Aber auch „Großeltern“-Gastfamilien können sich beteiligen. Die Gastfamilie wird ersucht, den Transport der Kinder mit 130 Euro zu finanzieren. Spenden können diesen Betrag senken. „Wichtigste Voraussetzung ist die Bereitschaft, die Kinder als zusätzliches Familienmitglied aufzunehmen“, betont Maria Hetzer, die auf viele Anrufe hofft.

INFO:

 0676/9604275 oder

www.belarus-kinder.net