Frauenlauf ist und der KURIER läuft mit

StR. Christian Oxonitsch gibt Startschuss für den …
Foto: PRESSEFOTO VOTAVA/PID VOTAVA/PID/MVOTAVA/PID Christian Oxonitsch gibt Startschuss für den Frauenlauf im Wiener Prater

Am Sonntag findet zum 21. Mal der Frauenlauf in Wien statt. 16.000 Teilnehmerinnen sind angemeldet und ich bin eine davon.

Der Frauenlauf steht vor der Tür. 16.000 Läuferinnen werden am Sonntag starten und ich bin eine davon. Heute Abend steht das letzte Training an. Eine Freundin und ich testen die Strecke im Prater. Sie läuft zum ersten Mal mit, ich bin zum zweiten Mal dabei. Knapp 37 Minuten habe ich letztes Jahr für die fünf Kilometer gebraucht. Dieses Jahr will ich natürlich schneller sein.

Vor knapp einem Jahr habe ich - eher unfreiwillig - mit dem Laufen begonnen. "Frauenlauf ist und wir sind dabei", meinte eine Kollegin und schon war ich angemeldet. Acht Wochen hatten wir Zeit, um zu trainieren. Am Anfang fand ich es furchtbar. "Ich bin keine Läuferin", jammerte ich und sehnte mich nach einem Spritzer im Gastgarten . "Du läufst" meinte meine Kollegin und damit war Aufgeben vom Tisch.

Endorphine

Nach etwa drei Wochen, ich trainierte gerade im Türkenschanzpark, war es endlich so weit. Nach der ersten Runde hatte ich noch nicht genug, ich WOLLTE weiterlaufen - es hat Spaß gemacht, mir gut getan, mich glücklich gemacht. Seitdem liebe ich es zu laufen. Meist jogge ich mit einer Freundin. Beim Plaudern merkt man die Anstrengung fast gar nicht und wenn doch kann man sich gegenseitig motivieren. Manchmal laufe ich aber auch gerne alleine. Nur ich und mein iPod. Da kann ich am besten abschalten, einfach alle Gedanken loslassen.

Trotzdem fällt es mir manchmal schwer, mich zu motivieren. Deshalb laufe ich auch dieses Jahr wieder beim Frauenlauf mit. Der Wettbewerb spornt mich zum regelmäßigen Training an. Ich freue mich auf Sonntag und vor allem auf die letzten Meter vor dem Ziel. Links und rechts Menschen, die mich anfeuern und das Gefühl, es gleich geschafft zu haben. Dann der letzte Sprung über die Ziellinie, Blumen, Medaille.
Ich hoffe, ich sehe Sie am Sonntag im Prater und wenn nicht denken Sie an meine Kolleginnen und mich in den weißen KURIER-Shirts.

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(kurier / Kathrin Limpel) Erstellt am
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