Chronik | Niederösterreich
23.03.2017

FPÖ-NÖ: Landesobmann wird Spitzenkandidat

Walter Rosenkranz will "historisch bestes Ergebnis für die Freiheitlichen in Niederösterreich".

Walter Rosenkranz wird Spitzenkandidat der nö. Freiheitlichen für die Landtagswahl 2018. Der Kremser Rechtsanwalt führt die Partei seit 2013 als Landesobmann und ist Sicherheits- und Kultursprecher der FPÖ im Nationalrat.

"Mein Fokus heißt Niederösterreich. Ich trete an, um Verantwortung in diesem Land zu übernehmen", sagt er zum KURIER. Punkten möchte er mit dem großen Themenkreis Sicherheit - "und zwar in allen Bereichen, von der Familie bis zur Gesundheit" .

"Bestes Ergebnis"

Rosenkranz erwartet nicht weniger, als das "in Niederösterreich historisch beste Ergebnis" bei der Wahl in zwölf Monaten einzufahren. Beim letzten Wahlgang im Jahr 2013 kamen die Freiheitlichen auf 8,3 Prozent. Ihr bisher bestes Ergebnis lag 1998 bei 16 Prozent.

Profitieren will die FPÖ von "unzufriedenen ÖVP- und SPÖ-Wählern". Wobei Rosenkranz sich fragt, "ob die SPÖ überhaupt antritt. Da habe ich noch nichts gehört". Tatsächlich haben drei von von fünf Landtagsparteien ihre Spitzenkandidaten bereits festgelegt. Das Team Stronach wird in seiner jetzigen Form nicht mehr antreten. Damit fehlt nur mehr die SPÖ, die bisher zweitstärkste Fraktion Land. Parteichef Matthias Stadler ist offiziell nach wie vor auf Kandidatensuche, bei der er bereits zahlreiche Absagen erhalten hat. Auch prominente SPÖ-Vertreter wie Ex-Innenminister Karl Schlögl oder AKNÖ-Chef Markus Wieser wollen nicht Listenerste sein. Stadler will seinen Frontrunner erst im Mai präsentieren.