Chronik | Niederösterreich
12.01.2012

Feuer zerstörte Fahrrad-Geschäft

Ein renommiertes Handelshaus in Strasshof fiel Flammen zu Opfer, der Sachschaden ist enorm. Fremdverschulden liegt nicht vor.

Nachbarn hatten in der Nacht zum Mittwoch, eine halbe Stunde vor Mitternacht, ein Knistern, Klirren und Krachen vernommen. Als sie Nachschau hielten, woher die Geräusche kommen, sahen sie, dass im Fahrradhandelsgeschäft in der Antoniusstraße 3 in Strasshof ein Feuer ausgebrochen war, das sich rasch über das ganze Objekt ausbreitete.

Als wenige Minuten später die ersten der rund 120 alarmierten Feuerwehrleute am Brandort eintrafen, stand das Firmengebäude bereits in Vollbrand. Daher konzentrierten sich die Löscharbeiten vor allem darauf, ein Ausbreiten der Flammen auf die Nachbargebäude zu verhindern. Das Firmengebäude selbst war nicht mehr zu retten. Etwa 170 Fahrräder und eine Vielzahl von Ersatzteilen, die Werkstätte und der Bürotrakt wurden gänzlich vernichtet.
Mittwochvormittag trafen Brandsachverständige des niederösterreichischen Landeskriminalamtes am Brandort ein. Die Feuerwehr hatte nur wenige Stunden zuvor die letzten Glutnester gelöscht.

Gegen Abend stand die Brandursache zwar noch immer nicht fest, aber die Kriminalisten konnten zu diesem Zeitpunkt bereits jegliches Fremdverschulden ausschließen.
Die Höhe des Sachschadens geht in die Hunderttausende. Dabei ist aber festzuhalten, dass zwischen dem Zeitwert des Gebäudes und seinem Wiederbeschaffungswert eine große Differenz liegt.

Soforthilfe

Albin Fegerl, der Geschäftsführer der „HFH - Bikes Handels GmbH“, hofft, dass er bereits in zwei Wochen wieder seine Geschäftstätigkeit aufnehmen kann. Ludwig Deltl, der Bürgermeister von Strasshof, hat der Firma spontan Büroräumlichkeiten zur Verfügung gestellt, die sie drei Monate lang unentgeltlich benutzen kann.
Glück im Unglück: Der Großteil der Fahrräder der Großhandelsfirma ist in einem anderen Lager im Zentrum von Strasshof untergebracht.