Chronik | Niederösterreich
05.12.2011

Familie entkam Flammentod

Eine sechsköpfige Familie rettete sich in St. Pölten rechtzeitig ins Freie. Der Hausherr war mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen.

Direkt vom Feuerwehrfest weg wurde Samstagvormittag die Löschtruppe von St. Pölten-Spratzern zu einem Einsatz alarmiert. "Wohnhausbrand, Personen möglicherweise in Gefahr" lautete die Meldung. Das Team rechnete in der Brunnenfeldgasse mit einer gefährlichen Menschenrettung. "Bei unserem Eintreffen hatte sich die sechsköpfige Familie zum Glück schon vors Haus gerettet - nur mit dem, was sie gerade am Leib trugen" berichtet FF-Vizekommandant Christian Vogt.

Bis auf den 33-jährigen Hausherrn waren alle unverletzt. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde ins Spital gebracht. Feuerauslöser: Der Mann dürfte mit einer brennenden Zigarette im Bett eingeschlafen sein. Das Schlafzimmer ist unbewohnbar, der Rest des einstöckigen Wohnhauses aber gerettet.

Einen Gesamtschaden von 100.000 Euro richtete am Freitag der Brand eines Geräteschuppens in der Hinterbrühl (Bezirk Mödling) an. Die Flammen stiegen von einem brennenden Carports auf den Geräteschuppen über. Dort waren neben diversen Geräten auch Fahrzeuge untergebracht. Der Grund für den Brand dürfte eine weggeworfene Zigarette sein. Verletzt wurde niemand.