Alle Familienmitglieder konnten gerettet werden (Symbolbild)

© dpa/Patrick Seeger

Chronik Niederösterreich
01/27/2014

Familie brach in Teich ein

Die Eltern versuchten, ihren siebenjährigen Sohn zu retten, und brachen ebenfalls ein.

Dramatische Szenen haben sich Sonntagnachmittag im Stadtpark in Wiener Neustadt abgespielt. Ein Siebenjähriger war im teilweise zugefrorenen Teich eingebrochen. Bei Rettungsversuchen sanken die Eltern ebenfalls ins zwei Grad kalte Wasser. Während es der Mutter gelang, den Buben herauszuziehen, musste der Vater von der Feuerwehr gerettet werden.

Laut Landespolizeidirektion war die Familie spazieren gegangen, als das Kind über die frisch zugefrorene Eisdecke laufen wollte, die allerdings nicht standhielt. Alle drei wurden nach der Erstversorgung ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht und nach ambulanter Behandlung wieder entlassen.

Gerettet

Nachdem die Kindesmutter ihrem Mann nicht helfen konnte, alarmierte die 25-Jährige die Feuerwehr. Nach deren Angaben konnte sich der 27-Jährige zwar an den immer wieder wegbrechenden Eisplatten festhalten, war aber beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits am Ende seiner Kräfte. Ein Feuerwehrmann, der bereits während der Anfahrt von der 800 Meter entfernten Zentrale eine Schwimmweste angelegt hatte, wurde mit einer Leine gesichert und barg den Verunglückten aus dem Wasser. Der bereits stark unterkühlte Mann wurde bis zum Eintreffen der Rettung in Decken und Uniformjacken gehüllt.

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