Chronik | Niederösterreich
17.05.2017

Eschensterben: Stadtwald in Klosterneuburg teilweise gesperrt

Für vorerst vier Monate. Gefahr durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume.

Aufgrund des Eschensterbens ist der Stadtwald in Klosterneuburg am Mittwoch teilweise gesperrt worden. Das Betretungsverbot gilt vorerst für vier Monate. Die Stadtgemeinde nahe Wien appellierte in einer Aussendung an die Bevölkerung, aufgrund der bestehenden Gefährdung durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume die Sperren unbedingt zu beachten.

Pilzbefall

Bei einer Begehung im Revier Haschhof in Hinblick auf das Eschentriebsterben sei ein Pilzbefall festgestellt worden, hieß es. Daher müssten Wanderwege unverzüglich gesperrt werden. Betroffen sind die Wege vom Parkplatz AUVA Stollhof zur Langen Gasse durch das Stadtwäldchen, ab der Wiese neben der Haschhofstraße hinauf zum Versuchsgut Haschhof (blaue Markierung), die Lange Gasse zwischen Versuchsgut Haschhof und der Zugang zum Wanderweg in das Stadtwäldchen sowie die Elisabethgasse in Richtung Lange Gasse (gelbe Markierung).

Im nahegelegenen Korneuburg ist der Donau-Auwald bereits seit vergangenem Dezember gesperrt.