Chronik | Niederösterreich
05.12.2011

Elk hat volle Auftragsbücher und sucht dringend Arbeiter

Schrems - Während andere Firmen Krisenbewältigung betreiben, sucht der Fertighaushersteller Elk für den Standort in Schrems, Bezirk Gmünd, dringend 100 neue Facharbeiter. Dank der optimalen Auftragslage müssten die Arbeitsplätze aufgestockt werden, um die Produktionskapazität voll ausnutzen zu können, berichtet die Geschäftsführung. Derzeit sind rund 660 Mitarbeiter bei Elk am Standort Schrems beschäftigt.

Gesucht werden Installateure, Elektriker, Zimmerer, Bautechniker und Tischler, die so schnell wie möglich anfangen können. Elk spürt die Nachfrage und einen starken Trend zu Passivhäusern, die schon 20 Prozent der verkauften Fertigteilgebäude im Jahr 2011 ausmachten. In Schrems alleine wurden heuer mehr als 750 Fertighäuser produziert, wofür mehr als 18.000 Kubikmeter Holz - und zwar für die Holzriegel - verwendet wurden. Produziert werden nicht nur klassische Einfamilienhäuser, sondern auch Kommunalbauten und Reihenhäuser.

Im Vergleich zum Vorjahr wird der Umsatz heuer von 208 auf 245 Millionen Euro ansteigen. Dabei entfällt die Hälfte auf den Standort in Schrems. Die derzeitigen Hauptexportmärkte sind Deutschland und die Schweiz, die einen Umsatzanteil von 15 Prozent haben. Großbritannien etabliert sich als stärkster Wachstumsmarkt Elks.