Chronik | Niederösterreich
05.12.2011

Ein Gruß aus der Küche

Kleine Appetithäppchen als Inbegriff kulinarischer Freuden. Rezepttipps zum Nachkochen: Suppen-Infusion, Variationen von Riesling und Pilzen.

Bei mehrgängigen Menüs dürfen sie nicht fehlen. Amuse-Gueule ("Maulfreude") sind klein, fein und bringen den Appetit erst so richtig in Schwung. Sie machen neugierig auf das, was noch kommen wird und geben einen ersten Eindruck von der Kochkunst des jeweiligen Chefs. Amuse-Bouche – ein nobleres Synonym für Amuse-Gueule, das Maul wird vornehm durch den Mund ersetzt – sind in ihrer Vielfalt unbegrenzt.

Einen Einblick in die Welt der kleinen "Gaumenfreuden" gibt der deutsche Spitzengastronom Markus Plein, der eine besondere Leidenschaft für die Häppchen hegt. Auch ganze Amuse-Geule-Meüs sind bei Plein keine Seltenheit – die Gäste werden fasziniert sein. Amuse-Geule bieten enormen kreativen Spielraum. Die in Pleins Buch vorgestellten Rezepte sind aber, trotz der oft aufwändig anmutenden Dekoration allesamt mit einfachen Mitteln nachzukochen. Grundrezepte, Praxis-Tipps sowie Empfehlungen für Motto-Diners und Tischdekorationen runden diesen kleinen Leckerbissen der Kochliteratur ab.

Markus Plein
Amuse Gueule - Die Explosion ultimativen Genusses
Verlag FEL!X
139 Seiten, 29,95 €

Melonenfleisch fein würfeln. Minze in feine Streifen schneiden. Schwarze Nüsse ganz fein hacken. Alle Zutaten zusammen in einem Topf verrühren und erhitzen. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Honig, Muskat und Zucker. Das Confit auf die Schinkenscheiben verteilen und mit einem abblanchierten Schnittlauchfaden zusammenbinden.

Acht weitere kleine, feine Leckerbissen zum Nachkochen finden Sie unter folgenden Links.