Chronik | Niederösterreich
05.12.2011

Ein ausgezeichneter Fang

Was haben Unternehmer Hanno Soravia, Fisch-Guru Peter Brauchl und die heimischen Spitzengastronomen gemeinsam? Die Passion für Alpenlachs.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Restaurant an einem österreichischen See. Sie werfen einen Blick auf die Fischkarte, und sind enttäuscht. Denn: kein einziger der dort angebotenen Fische kommt aus dem nahen See… Genau in dieser Situation wurde die Idee geboren heimische Süßwasserfische gezielt zu vermarkten und ein neues Bewusstsein für die hohe Qualität und Vielfalt derselben zu schaffen. Denn das heimische Fischangebot hört nicht bei Forelle und Karpfen auf, sondern hat seit geraumer Zeit eine wirkliche Sensation zu bieten – den Alpenlachs. Doch dieser sollte in Zukunft nicht nur auf den heimischen Speisekarten zu finden sein. Ganz Europa sollte unter Patronanz von Immobilienunternehmer und Investor Hanno Soravia in den Genuss der Fisch-Spezialität kommen.

Alles für den Fisch...

Mit Stolz betont Peter Brauchl, "Vater des Alpenlachses", den gesündesten Fisch Europas anbieten zu können. In Zusammenarbeit mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien und nach langjähriger Forschung kann der Alpenlachs als der wertvollste Fisch am heimischen Markt betrachtet werden. Um diese Qualität zu erreichen, wurde auf jegliche Gen-Technik verzichtet sondern auf das Darwin’sche Prinzip der natürlichen Selektion gesetzt. Brauchl, der seine Fische als "Spitzensportler" charakterisiert, mit "breiten Schultern und Waschbrettbauch", garantiert mit dem eigens für seine Alpenlachse entwickelten Qualitätssiegel für einen herausragenden Gehalt an wertvollen Fettsäuren. Außerdem liegen die nachgewiesenen Schwermetalle unter der Nachweisgrenze – ein in Europa einzigartiges Ergebnis.

Öko, Bio und sozial

Alpenlachse aus Österreich, das heißt vor allem Qualität auf höchster Stufe. Die Fische werden in ihrem gesamten Lebenszyklus, vom Ei bis zum Fang überprüft. Die Aquakulturen werden nach einem eigenen Prinzip errichtet und betrieben. Den Fischen werden Lebensbedingungen geboten, die den natürlichen äußerst nahe kommen. Selbst das Futtermittel, das aus heimischen Saatölen hergestellt wird ist Bio. Die ökologische Nachhaltigkeit des Produktes ist europaweit konkurrenzlos. Auch in sozialer Hinsicht hat man bei der Kooperation an alles gedacht. Die Lizenznehmer, also die Bauern, die den Fisch züchten, sind durch den hoch angelegten Preis und durch die Einzigartigkeit am Markt abgesichert. Zudem besteht für die Fischzüchter die Option ihren Alpenlachs auch ab Hof zu vermarkten – eine Win-Win-Situation würde man im Fachjargon sagen.

Alpenlachs in der heimischen Spitzengastronomie

Doch nicht nur die Öko-Bilanz der Fische ist Gewinn versprechend. Auch der Geschmack begeistert Spitzenlöche und Feinschmecker gleichermaßen. Es dauerte also nicht lange, bis die heimische Spitzengastronomie sprichwörtlich auf den Geschmack gekommen ist. So findet sich der Alpenlachs beispielsweise auf den Speisekarten vom Schwarzen Kameel oder in Lisl Wagner-Bachers Landhaus in der Wachau.

Zukunftsmusik

In naher Zukunft sollten die Marken "Alpenlachs" sowie "Wilder Fisch" – bei der es in erster Linie um die Re-Kultivierung heimischer Fischarten geht – nach ganz Europa exportiert werden. Dabei, so Marketing-Verantwortlicher Gert Edlinger, sollte das Gourmet-Segment nicht verlassen werden. Das Hauptaugenmerk werde vor allem auf einer engen Zusammenarbeit mit der Spitzengastronomie und mit exklusiven Feinkost-Anbietern wie eta Käfer in München liegen. In anderen Segmenten, wie etwa dem Einzelhandel könne man sich Alpenlachs, der pro Kilogramm auf rund 45 Euro kommt, auch nicht vorstellen.

Private Fischgourmets erhalten "Alpenlachs" tagesfrisch und kalt geräuchert jeden Freitag am Liesinger Markt, bei den Radatzfilialen Rochusmarkt, Josefstädterstraße und Ekazent Hietzing sowie jeden Samstag am Karmelitermarkt in Wien. Alle Bezugsquellen und Rezepte finden Sie auf der Alpenlachs-Homepage: