Das Traisental als Veltliner-Mekka

Doppelsieg beim Falstaff Veltliner Grand Prix: Herwald Hauleitner gewinnt vor Markus Huber. Bernhard Ott aus dem Wagram auf Rang drei.


Der Grüne Veltliner ist unbestritten die wichtigste Rebsorte Österreichs. Natürlich wollen wir daher auch wissen, welcher der Beste des Landes ist. Im Rahmen des "Grüner Veltliner Grand Prix 2009" ermittelten die Falstaff-Verkoster den Sieger. Erfreulicherweise gewann heuer ein Newcomer den begehrten Preis: Herwald Hauleitner aus Traismauer mit dem Grünen Veltliner Traisental DAC Reserve Selektion 2008 (10 Euro ab Hof). Ein starkes Signal aus dem kleinen Weinbaugebiet Traisental, denn auch der zweite Platz geht an einen Winzer von dort: Mit Markus Huber keineswegs ein Unbekannter, Siegerwein ist der Grüne Veltliner Obere Steigen (8 Euro). Und auch Mr. Veltliner Bernhard Ott darf am Stockerl nicht fehlen, der Wagramer holte sich mit "Der Ott 2008" den dritten Platz. Leider ist dieser Wein nur noch limitiert verfügbar.

Beim Grand Prix geht es darum, dem klaren, unverfälschten Sortentypus eine Bühne zu geben. Die Weine müssen extratrocken ausgebaut werden (Restzucker unter 4 Gramm) und dürfen nicht mehr als 13 % Alkohol haben. "Herwald Hauleitner verfügt über ausgezeichnetes Fachwissen, aber auch über das in der Familie seit Langem überlieferte Know-how. Man wird in Zukunft noch mehr von ihm hören", bestätigt Falstaff-Chefredakteur Peter Moser das Können des Gewinners. Markus Huber, ebenfalls aus dem Traisental, gewinnt mit seinem Grünen Veltliner Obere Steigen 2008 Silber - und macht damit nach Gold und Bronze in den Vorjahren seine Medaillensammlung komplett.

Platz drei geht an den Grünen Veltliner Der Ott 2008 von Bernhard Ott aus Feuersbrunn - ohne seinen Namen findet kaum mehr eine Veltliner-Probe statt. Der Jahrgang 2008 steht insgesamt für Weine mit eher geringeren Alkoholwerten und klarem Herkunftsstil. Die Traubenreife stellte sich witterungsbedingt erst spät ein, wovon Aromatik und Säure profitierten.

(kurier) Erstellt am
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