Bio-Wärme für das Europaschloss

Leiben - TU Wien betreibt in Gemeinde zwei Forschungsprojekte

"Man muss selber aktiv werden und nicht warten, bis etwas von oben herab bestimmt wird", sagt Bürgermeister Karl-Heinz Spring. Der Politiker kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Gemeinde Leiben, Bezirk Melk, in Sachen erneuerbarer Energie in NÖ eine Vorreiterrolle einnimmt.

Spring ist nicht nur mit der Entwicklung des Pelletsheizwerkes zufrieden, froh macht ihn auch, dass Leiben von der TU Wien (Michael Harasek) als Forschungsstandort auserkoren wurde. Zwei Projekte laufen derzeit: Zum einen eine Biomasseanlage zur Verwertung von regional vorhandenen, biogenen Brennstoffen wie Stroh, Energiepflanzen, Grünschnitt. Und Solar-Kollektoren, mit denen nicht nur Strom und Wärme, sondern auch Kälte erzeugt werden kann. "Jetzt wollen wir damit Wärme für das Europaschloss erzeugen", sagt Harasek.

( Kurier ) Erstellt am 07.12.2011