Chronik | Niederösterreich
14.03.2014

Bau macht Wachau zum Nadelöhr

Autos müssen durch enge Gassen, Anrainer sind genervt.

Als letzte Gemeinde der Wachau erhält Dürnstein jetzt einen Hochwasserschutz. Die Bauarbeiten führen dazu, dass der Straßenverkehr bis zum Jahresende stromaufwärts durch die engen Gassen der Dörfer umgeleitet werden muss. Anrainer fürchten nun, dass trotz Einbahnführung Chaos ausbricht, sobald – zusätzlich zu Pendlern, Bussen und Lieferanten – der Ausflugsverkehr voll anläuft.

"Wir alle sind für den Schutzbau, hätten uns aber früher Information gewünscht", sagt beispielsweise Anrainerin Anita Koppensteiner. Bürgermeister Johann Schmidl erklärt, dass der Baubeginn wegen eines überraschend zurück gezogenen Einspruchs schneller kam als erwartet. Eine andere Lösung sei nicht möglich. Erster Prüfstein für die provisorische Verkehrslösung wird die bevorstehende Marillenblüte.

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