Bankomat-Sprenger wieder unterwegs

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In Biedermannsdorf (Mödling) wurde in der Raiffeisenbank ein Bankomat in die Luft gejagt. Die Täter sind flüchtig.

Die Filiale der Raiffeisenbank in Biedermannsdorf (Bezirk Mödling) ist am Montag in den frühen Morgenstunden der Schauplatz des ersten Bankomat-Coups des Jahres in Österreich gewesen. Der Automat wurde gesprengt, die Täter entkamen nach Polizeiangaben mit den Geldladen. Zur Höhe der Beute lagen keine Angaben vor. Der in dem Geldinstitut angerichtete Sachschaden ist jedenfalls beträchtlich.

Dem Coup dürfte einige Vorbereitungszeit vorangegangen sein. Laut Polizei hatte um 3.32 Uhr ein unbekannter Täter das Foyer der Raika betreten und die dortige Überwachungskamera "verdreht". Mehr als 20 Minuten später, gegen 3.55 Uhr, erfolgte vermutlich durch Einleitung von Gas und elektrische Zündung die Sprengung des Geldausgabeautomaten.

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Die Täter flüchteten anschließend zu einem Parkplatz an der Rückseite der Filiale. Dort hatten sie wohl bereits vor ihrem Coup die Kennzeichentafeln (MD für Bezirk Mödling) eines abgestellten Autos gestohlen und auf jenes Fahrzeug montiert, mit dem sie letztlich entkamen. Eine Alarmfahndung verlief erfolglos.
Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes dauerten am Montag an. Hinweise sind unter 059133-30-3333 erbeten.

Zuletzt schlugen Diebe im November in Göstling an der Ybbs im Bezirk Scheibbs zu.
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Die heutige Bankomat-Sprengung war die erste derartige Tat in diesem Jahr in Niederösterreich. Zuletzt war am 21. November ein Geldausgabeautomat in einer Raiffeisenbank in Göstling a.d. Ybbs (Bezirk Scheibbs) mit einem Schneidbrenner aufgeschnitten worden. Die Täter entkamen damals mit Beute in unbekannter Höhe.

"Wahrscheinlich", so die Ermittler damals, waren in Göstling dieselben Täter am Werk wie vier Wochen zuvor in der Raiffeisenbank in Rohr im Gebirge (Bezirk Wiener Neustadt). Dort war in der Nacht auf 24. Oktober ebenfalls der Bankomat im Foyer aufgeschweißt worden. Die Täter entkamen mit Geldkassetten.

Erstellt am 30.01.2012