Badetag endet mit Kopfverletzun­gen

Das scharfkantige Schild im Strombad Kritzendorf.
Foto: Privat

Gefährliches Hinweisschild - Es darf nicht versetzt werden.

Das Strombad im Klosterneuburger Ortsteil Kritzendorf zählt zu den letzten frei zugänglichen Sommerbädern des Landes. Ebendort verbrachte Rudolf Forstinger aus Wien das vergangene Wochenende.

Bis er eine schmerzhafte Begegnung mit einem Aluminium-Schild machte: Die scharfkantige Tafel ist in Kopfhöhe angebracht; Herr Forstinger stieß dagegen und zog sich eine blutende Wunde zu. Dies beobachtete eine Dame, der kurz zuvor das gleiche Missgeschick widerfahren war. Und die berichtete wiederum von ihrem Vater, der vor wenigen Wochen mit dem Kopf gegen dasselbe Schild stieß.

Eine Nachfrage bei der Klosterneuburger Bäderverwaltung ergab, dass die gefährliche Tafel ein Hinweisschild für Donauschiffe sei und in die Zuständigkeit der Wasserstraßen-Verwaltung Via Donau falle. Dort betont man, die Tafel sei wichtig für die Schifffahrt und könne nicht entfernt werden. Zumindest die neben dem Schild stehende Bank soll aber jetzt versetzt werden.

(KURIER) Erstellt am
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