Autoschieber-Bande nach 150 Coups gefasst

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13 Verdächtige wurden festgenommen. Der Chef wurde in Gießhübl geschnappt.

Niederösterreichische Kriminalisten haben in internationaler Zusammenarbeit eine Autoschieberbande zerschlagen und 13 Verdächtige festgenommen. Der Beschuldigten wird zur Last gelegt, im Bundesland und in Wien mehr als 150 Kfz japanischer Marken im Wert von etwa zwei Millionen Euro gestohlen zu haben. 26 Fahrzeuge wurden sichergestellt und den Eigentümern ausgefolgt.

Die Ermittlungen gegen die Bande aus Polen liefen nach Angaben vom Montag seit 2009. Die 13 Beschuldigten im Alter von 20 bis 40 Jahren wurden bis Oktober 2013 ausgeforscht und in Österreich, Tschechien sowie in Polen festgenommen.

Für den mutmaßlichen Bandenchef klickten in Gießhübl (Bezirk Mödling) die Handschellen. Der Mann hatte laut Landespolizeidirektion gefälschte Dokumente verwendet, wurde jedoch erkannt und identifiziert. Seit seiner Festnahme wurde kein einziges Fahrzeug der japanischen Marken in Niederösterreich gestohlen, betonten die Ermittler. Den Wert der im Zuge der Fahndungen sichergestellten 26 Autos bezifferten sie mit einer halben Million Euro. Die meisten Mitglieder der Autoschieberbande wurden inzwischen zu Haftstrafen verurteilt.

Erstellt am 10.03.2014