Chronik | Niederösterreich
10.06.2017

Auto blieb in frischbetoniertem Kreisverkehr stecken

Feuerwehr barg den eingesunkenen Wagen in Klosterneuburg. In Horn knallte ein Fahrer in eine Kunstinstallation.

Irgendwas war heute in Niederösterreich mit den Kreisverkehren los. Sowohl in Klosterneuburg als auch Horn kam es zu mitunter kuriosen Unfällen. Zu einem nicht alltäglichen Einsatz ist die Feuerwehr Klosterneuburg (Bezirk Tulln) am Freitag gerufen worden: Ein Lenker war mit dem Auto aus vorerst unbekannter Ursache in einen frisch betonierten Kreisverkehr beim Stift gefahren und eingesunken. Die Helfer bargen den Pkw vor Aushärten des Betons mithilfe einer Seilwinde, berichtete die Feuerwehr Klosterneuburg.

Etwas ernster gestaltete sich ein Unfall im Bezirk Horn: Ein weiterer Fahrer ist dort am Samstagvormittag mit seinem Auto in eine Kunstinstallation auf einem Kreisverkehr an der B34 in Gars am Kamp gekracht. Der Lenker hatte nach Feuerwehrangaben aus vorerst unbekannter Ursache die Kontrolle über den Wagen verloren und einige Verkehrstafeln überfahren, bevor es zum Anprall kam. Er erlitt Verletzungen und wurde ins Landesklinikum Horn gebracht.

Der demolierte Pkw blieb am Kreisverkehr stehen und wurde von der Feuerwehr mithilfe eines Krans geborgen. Das beschädigte Kunstwerk wurde entfernt und auf den Bauhof gebracht, teilte die FF Gars am Kamp mit.