© dpa/Marc Müller

bezirk scheibbs
10/02/2016

"Anschlag mit Bombe" war nur ein Knallkörper

FPÖ konstruierte in Gemeindezeitung Geschichte.

"Verschweigt Gamings Bürgermeisterin einen Bombenanschlag?" – mit dieser Schlagzeile sorgt dieser Tage der Freiheitliche Gemeindekurier im Bezirk Scheibbs für Gesprächsstoff. Die FPÖ beruft sich auf eine "verlässliche Quelle" und will einen "terroristischen Anschlag" nicht ausschließen. Zudem kritisiert der blaue Gemeinderat Karl Muckenhuber, dass die Öffentlichkeit darüber nicht informiert worden sei. Von einer "Informationssperre" ist da gar die Rede.

Allerdings: Die Landespolizeidirektion Niederösterreich weiß nichts von einem Anschlag. Zwar habe es Ende August auf einem Spielplatz einen Vorfall gegeben, doch der dürfte eher in die Kategorie Lausbubenstreich fallen. "Die Beamten konnten die Reste eines Knallkörpers sicherstellen", berichtet Polizei-Sprecher Markus Haindl. Von einem terroristischen Hintergrund könne nicht die Rede sein. Auch gab es keinen Terror-Alarm.

Wer den pyrotechnischen Gegenstand zündete, ist bislang noch unbekannt. Zeugen hatten ein Fahrzeug beobachtet, das von dem Spielplatz weggefahren sei. Verletzt wurde niemand.

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