Amstettener Jägerbataillon 12 zog große Waffenübung durch

Allentsteig – Generalstabschef inspizierte Abschlussübung, breites Übungsszenario für 419 Soldaten

Unterstützt von gleich mehreren Waffengattungen des Heeres konnten Grundwehrdiener des Jägerbataillons 12 aus Amstetten eine spannende Abschlussübung erleben. Mit Sack und Pack wurde die Truppe auf den Truppenübungsplatz Allentsteig verlegt. Unterstützt von 54 Milizsoldaten bewältigten 419 Soldaten und Soldatinnen Einsatzsituationen, denen sogar Generalstabschef Edmund Entacher Applaus spendete.

Tatsächlich erlebten die Teilnehmer im fünftägigen Programm eine intensive Kooperation der Waffengattungen. Mit 120 Kraftfahrzeugen, sechs Kampfpanzern „Leopard“, zwei Schützenpanzern „Ulan“, einem Bergepanzer „Greif“ und vier Transporthubschraubern wurde ein breit gefächertes Programm durchgespielt. So mussten Eskorten und Patrouillen gestellt und „Check Points“ professionell betrieben werden.

Außerdem wurde eine in Amstetten für Infantrie-Einheiten entwickelte Form des Kampfes im urbanen Gelände geprobt. Konkret geht es um das Abriegeln durch sogenannte „CRC-Kräfte“. Dabei versuchen Fußtruppen unterstützt von Panzern Menschenansammlungen zu überwachen und Krawalle einzudämmen.

In der Kaserne Amstetten werden im September die nächsten 300 Präsenzdiener einrücken. Die Garnison mit 170 Kaderleuten wird aber durchgehend von anderen Heeresverbänden mit Ausbildungskursen beschickt.

„Ich bin begeistert von der Zusammenarbeit der Grundwehrdiener, der Miliz und des aktiven Kaderpersonals. Der Ausbildungserfolg des Jägerbataillons 12 in der Kooperation mit den verschiedenen Waffengattungen wie Infantrie, Panzer und Hubschrauber ist beeindruckend“, lobte Entacher bei der Inspizierung.

( Kurier ) Erstellt am 14.03.2012