Chronik | Niederösterreich
09.01.2012

Alko-Lenker übersah Zug

Glücklicherweise war der Zug in Purgstall mit geringer Geschwindigkeit unterwegs.

Die Serie der Kollisionen zwischen Zügen und Autos auf Bahnübergängen der Erlauftalbahn reißt nicht ab. Samstagabend überlebte ein 29-jähriger Autolenker in Purgstall, Bezirk Scheibbs, wie berichtet den Zusammenstoß mit einer Triebwagengarnitur unverletzt. Schon im vergangenen Dezember gab es in Purgstall und in Mühling bei Wieselburg zwei Unfälle.

Weil sich in Purgstall nahe der Bahnkreuzung mit der Straße nach Feichsen auch der Bahnhof befindet, haben einfahrende Züge hier beim unbeschrankten Bahnübergang meist geringe Geschwindigkeiten. Das dürfte das Glück des alkoholisierten Lenkers gewesen sein. Er hatte den gegen 20.30 Uhr herannahenden Zug nicht bemerkt. Obwohl der Lokführer Pfeifsignale absetzte, fuhr er in die Kreuzung ein. Der Pkw wurde vom Schienenfahrzeug erfasst und zwölf Meter mitgeschleift. Der Wagen wurde zwar schwer beschädigt, dessen Lenker blieb aber unverletzt. Wegen seiner Alkoholisierung setzte es eine Anzeige. Die Feuerwehren Purgstall und Feichsen bargen das Unfallwrack vom Bahnkörper.

Der schwere Unfall einer jungen Autofahrerin holte Sonntag in der Früh auch in Maria Anzbach, Bezirk St. Pölten, die Einsatzkräfte aus den Betten. Gegen 5.30 Uhr Früh krachte die Frau mit dem Pkw auf der B 44 im Ortsgebiet in einen Zaun und überschlug sich in den Hausgarten.

Weil die schwer geschockte Frau angab, nicht allein im Wagen gewesen zu sein, starteten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Maria Anzbach und Neulengbach eine Suchaktion. Doch ein weiterer Unfallbeteiligter konnte von den Rettern nicht entdeckt werden.