50 Schweine in Jauchegrube gestürzt

Wolfsbach: Die Tiere hielten sich schwimmend über Wasser. "Sie haben ausgeschaut wie Nilpferde".

Sie haben ausgeschaut wie Nilpferde“, sagt Feuerwehrkommandant Hubert Hinterbuchinger. In Wolfsbach, Bezirk Amstetten, wären Donnerstagabend 50 Schweine in einer Jauchegrube beinahe ertrunken: „Aber sie haben sich am Boden abgestoßen, den Rüssel nach oben gehalten und sind geschwommen.“

Es war kurz nach 19 Uhr am Donnerstag, als die Feuerwehr Wolfsbach zu einer Tierrettung gerufen wurde. Als die Wehr beim landwirtschaftlichen Betrieb ankam, war laut dem Kommandanten längst „höchste Eisenbahn“. Durch ein Loch im Spaltboden des Stalls stürzten 50 Schweine in die 1,20 Meter tiefe Jauchegrube direkt unterhalb des Schweinestalls. „Wir haben Güllefässer geholt, die Gülle abgepumpt, eine Rutsche gebaut und jedes Schwein einzeln befreit.“ Alle 50 Tiere wurden lebendig geborgen, eines ist mittlerweile gestorben.

Die Putzerei Steinbauer in Wolfsbach hat sich übrigens am Feiertag sofort bereit erklärt, die „Sauerei“ auf den Uniformen der Feuerwehrleute zu reinigen. Die Uniformen sind mittlerweile sauber die Feuerwehr wieder einsatzbereit.

 

 

( Kurier ) Erstellt am 07.01.2012