Chronik Niederösterreich
05/07/2012

300 Granaten lagen beim Fußballplatz

Krems – Suche nach Person, die Kriegsmaterial entsorgte

Wer hat rund 300 Granaten – gemeinsam mit Alteisen – im Kremser Stadtteil Gneixendorf unmittelbar neben dem Sportplatz abgeladen? Ein Familienvater erstattete Anzeige, der Entminungsdienst entsorgte das hoch explosive Gerät. Jetzt sucht die Polizei die Person, die für den Vorfall verantwortlich ist.

„Schau, Papa, was da für Zeug liegt“, machte der neunjährige Tobias Walzer Samstagnachmittag seinen Vater Christoph aufmerksam. Der war mit Feuerwehrkommandant Markus Kremslehner in der Nähe, um ein Zufahrtsproblem zum Fußballplatz zu inspizieren.

„Ich habe das zuerst gar nicht gesehen und es dann angeschaut. Da habe ich gesehen, dass mehrere Panzerfäuste dabei sind. Keine Ahnung, wie die Sachen dort hingekommen sind, aber das ist ein Wahnsinn, neben dem Fußballplatz wo Kinder herumrennen. Wir sind da sensibel, weil man bei uns schon öfter solche Sachen gefunden hat“, sagt Feuerwehrmann Walzer.

Er verständigte die Polizei, die gemeinsam mit Walzer den Platz absicherte, bis der Entminungsdienst anrückte und die Granaten entsorgen konnte. „Der Mann vom Entminungsdienst hat mir gesagt, dass da einiges passieren kann, wenn man damit falsch hantiert“, berichtet Walzer.

„Wir müssen im Rahmen der Erhebung klären, wie lange die Sachen dort schon liegen. Jedenfalls steht im Waffengesetz ganz klar, dass wir in so einem Fall sofort zu verständigen sind“, erklärt Manfred Haindl vom Bezirkspolizeikommando.

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