© FF Baden-Leesdorf

Chronik Niederösterreich
05/13/2012

21 Bewohner aus Haus gerettet

Brandstiftung in Baden: Ein Zündler steckte Sofa im Keller in Brand. Dichter Rauch versperrte den Menschen den Fluchtweg aus dem Gebäude.

Sehr unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden  Samstagfrüh die Bewohner eines Mehrparteienhauses in der Karl Gleichweit Straße in Baden. Kurz vor sieben Uhr Früh war im Keller des Gebäudes ein Brand ausgebrochen. Dicke Rauchschwaden durchzogen eines der Stiegenhäuser. Über Notruf alarmierten die verschreckten Bewohner Feuerwehr und Polizei.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Stiegenhaus bereits komplett verraucht. 21 Hausbewohner, darunter 6 Kinder, mussten von der Feuerwehr aus dem Wohnhaus gerettet werden. Ebenso wurden Haustiere, zwei Hunde und zwei Wellensittiche  von den Helfern an die frische Luft gebracht.

Alle drei Badener Feuerwehren waren im Einsatz und konnten den Brand rasch löschen. Gleichzeitig wurden alle 21 Bewohner in Sicherheit gebracht.

Das Rote Kreuz war mit acht Fahrzeugen und 21 Sanitätern und Notärzten vor Ort. Alle Bewohner wurden in die Krankenhäuser Baden und Mödling eingeliefert. Nach ersten Informationen wurde niemand schwer verletzt, die meisten wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt. Gegen Abend wurden nach und nach alle wieder in häusliche Pflege entlassen.

Ermittlungen

Ermittlungen Der Brand im Keller dürfte im Bereich eines dort abgestellten Sofas ausgebrochen sein. Die Polizei ermittelt derzeit die Brandursache. Es deutet derzeit alles darauf hin, dass der Brand gelegt wurde. Das Bundeskriminalamt wurde eingeschaltet. Mit einem Ergebnis kann jedoch erst nächste Woche gerechnet werden.

Fest steht bis  dato nur, dass ein unbekannter Zündler mit Papierschnitzel ein Sofa in Brand gesetzt hat.

"Wir haben noch geschlafen, als plötzlich alles voller Rauch war. Ich habe sofort meine Tochter gepackt und mit ihr am Fenster gewartet, bis uns die Feuerwehr in Sicherheit gebracht hat. Wir haben vor Aufregung am ganzen Leib gezittert", erzählt Loubnna G., eine der Bewohnerinnen des Wohnblocks.

Rund 100 Mann der Feuerwehr standen stundenlang im Einsatz. Wie groß der vor allem durch die Rauchentwicklung entstandene Sachschaden in der Wohnanlage ist, ließ sich gestern noch nicht beziffern.

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