AMS Qualifizierungsverbund und Wirtschaftsbeirat Krems z iehen an einem Strang: Kirschenhofer, Brantner-Standortleiter Otto Burger, Fakler, Stiefler (v.l.)

© KURIER/Gilbert Weisbier

Krems
10/14/2014

1300 Menschen lernten dazu und haben ihre Jobs abgesichert

Viele Firmen und AMS wollen Projekt zur Weiterbildung für Mitarbeiter unbedingt fortsetzen.

von Gilbert Weisbier

Ein Großprojekt in Sachen Weiterbildung haben 17 Unternehmen aus dem Raum Krems gemeinsam mit ihren Mitarbeitern und der Unterstützung des AMS durchgezogen. Drei Jahre lang nahmen insgesamt 1300 Menschen für ihre Arbeitssituation maßgeschneiderte Kurse in Anspruch. In 900 Fällen unterstützte das AMS Krems diesen Qualifizierungsverbund. Der seine Arbeit wegen des großen Erfolges in Zukunft fortsetzen will.

Vom Staplerschein bis zum Gedächtnistraining, vom Excel-Training bis zur Qualitätskontrolle im Labor oder Spezialwissen für Lastwagenlenker reichte das vielfältige Angebot.

Träger für die Umsetzung des Plans war der Kremser Wirtschaftsbeirat, dem insgesamt rund 450 Firmen mit 5000 Mitarbeitern angehören. Den mehrfachen Nutzen erklärt Niederösterreichs AMS-Chef Karl Fakler so: "Die Halbwertszeit des Wissens wird immer kürzer. Wenn Mitarbeiter länger für ihre Firma wertvoll bleiben, glauben wir, dass wir uns spätere Kosten für Arbeitslosigkeit ersparen", sagt Fakler, der den Erfolg der Aktion auch auf das besondere Engagement des Kremser Wirtschaftsbeirats zurück führt.

Dessen Chef, Walter Stiefler, gibt das Lob zurück. "Das Feedback aus den eigenen Reihen war großartig", erklärt Wolfgang Strobl von der Firma Fresenius Care.

"Das Großartige an der Aktion ist, dass wir die Inhalte und Vortragende passend für unseren Bedarf aussuchen konnten", meint ein weitere Firmenvertreter.

"Die begleitenden Vorträge zur psychischen Belastung am Arbeitsplatz waren super", ergänzt Maria Mandl von der Dynea Austria.

Netzwerke

Begeistert waren viele auch von den Firmen-übergreifenden Kontakten, die sich ergaben. "Da sind Netzwerke zwischen Mitarbeitern und Firmen entstanden, man hört auch, wie andere Dinge lösen", sagte Stiefler.

Auch wenn sich die Förderrichtlinien jetzt beim AMS etwas ändern: Das Projekt soll weiter gehen.

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