Zweijähriger von Hund schwerst verletzt

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Im Südburgenland wurde ein Kleinkind von einem Stafford-Mischling attackiert. Der Bub erlitt dabei Gesichtsverletzungen.

Sonntagnachmittag wurde wieder ein kleines Kind Opfer einer Hunde-Attacke. Im südburgenländischen Rettenbach (Bezirk Oberwart) fiel ein American-Stafford-Mischling einen zweijährigen Buben an. Das Kind erlitt schwerste Gesichtsverletzungen und musste mit dem ÖAMTC-Notarzthubschrauber ins Landeskrankenhaus nach Graz geflogen werden.

Der genaue Hergang des Vorfalls muss von der Polizei noch geklärt werden, die Mutter, die bei der Attacke dabei war, konnte noch nicht einvernommen werden. Die ermittelnden Beamten gehen davon aus, dass der Hund auf den kleinen Bennet T. eifersüchtig gewesen ist und deshalb nach dem Kind geschnappt hat. Der Bub wurde an der linken Wange und am Auge verletzt und hat laut Auskunft des Notarztteams stark geblutet, war aber ansprechbar.

Der achtjährige Rüde "Ike" gehört der Mutter des Buben und war bis zum Vorfall am Sonntag unauffällig. In den nächsten 48 Stunden muss nach tierärztlicher Untersuchung eine Entscheidung fallen, was mit dem Tier passiert.

Der kleine Bennet T. war jedenfalls den Umgang mit Hunden gewöhnt, die Familie besitzt mehrere Vierbeiner.

Attacken

Hund "Ike" hat zugebissen.
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Gerade kleine Kinder werden immer wieder von Hunden verletzt. Erst vor einer Woche ist ein einjähriges Mädchen in St. Koloman im Salzburger Tennengau durch einen Hundebiss am Kopf schwer verletzt worden. Der Husky hatte reflexartig zugebissen, weil das Kind einer tschechischen Urlauberfamilie unabsichtlich auf ihn gefallen war.

Im Juni des Vorjahres wurde im Burgenland, in Mattersburg, ein fünfjähriges Mädchen von einem Pitbull Terrier, dem Hund eines Nachbarn, gebissen und an der Stirn und der linken

Gesichtshälfte verletzt. Das Mädchen konnte aber nach wenigen Tagen wieder in häusliche Pflege entlassen werden.

Erstellt am 29.01.2012