Chronik | Burgenland
29.12.2017

Vier der sieben OP-Säle müssen saniert werden

Leitung noch gesucht,zwei neue Abteilungschefs im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder.

Anfang November berichtete der KURIER über vakante Spitzenjobs im Eisenstädter Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Zu Jahresende sind zwei der vier offenen Positionen besetzt, bestätigte Krankenhaus-Direktor Robert Maurer am Donnerstag. Im KURIER-Gespräch verweist der Spitalschef auch auf die dringend nötige Sanierung von vier Operationssälen. Das für Jänner avisierte erste Gespräch mit dem neuen Spitalslandesrat Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat damit ein aktuelles Thema.

Die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie wird ab 8. Jänner von Florian Buchmayer (41) geleitet, der seit 2014 Facharzt ist. Buchmayer kennt die Abteilung, 2015 war er in Eisenstadt für Ambulanz und Konsiliardienst zuständig. Zuletzt war Buchmayer ärztlicher Vizeleiter am Institut für Suchtdiagnostik in Wien.

Den Chefposten der aus der Fusion von Orthopädie und Unfallchirurgie entstandenen neuen Abteilung für Orthopädie und Traumatologie übernimmt ab 1. Jänner Jochen Erhart (51). Er war nach Auslandsaufenthalten in der Schweiz und den USA zuletzt am Wiener AKH tätig und ist Facharzt für Unfallchirurgie mit den Zusatzqualifikationen Sporttraumatologie und Handchirurgie.

Ärztliche Leitung

Die Bewerbungsfrist für die Leitung der Gynäkologie ist abgeschlossen. Lothar Fuith geht mit Jahresende nach 27 Jahren an der Spitze der Abteilung in Pension, für seine Nachfolge gibt es zwei Bewerbungen, eine kommt aus dem Haus. Nur eine interne Bewerbung gibt es bis dato für die ärztliche Leitung des Hauses mit 1100 Mitarbeitern und 420 Betten. Aber die Frist läuft noch bis 5. Jänner. Der Posten ist auf fünf Jahre befristet und nicht freigestellt, der oder die Oberchef(in) muss also auch in der Fachabteilung Dienst tun.

Was 2018 im Krankenhaus mit einem Jahresbudget von rund 100 Millionen Euro sonst noch ansteht? Eine Ausweitung des medizinischen Angebots in der Neuroradiologie und der Gefäßchirurgie und die Sanierung von OP-Sälen. Vier der insgesamt sieben Säle wurden bereits 1998 eröffnet und müssen erneuert werden. Kostenpunkt: 7,5 bis 8,5 Millionen Euro.

Von Doskozil erhofft sich Krankenhaus-Chef Maurer eine ebenso gute Gesprächsbasis wie mit dessen Vorgänger Norbert Darabos.