Chronik | Burgenland
05.12.2011

Verfahren in Causa Kornfeind vertagt

"Handgreiflichkeiten": Der Landesschulrat steht weiterhin zum Unterrichtsverbot für den Parndorfer Pfarrer Branko Kornfeind.

Für den Parndorfer Pfarrer Branko Kornfeind heißt es weiterhin abwarten. Nachdem Anfang des Jahres erste Vorwürfe von Eltern und Kindern wegen "Handgreiflichkeiten" laut geworden sind, wurde im April 2011 vom Burgenländischen Landesschulrat ein Unterrichtsverbot verhängt.

Am Montag hätte die Verhandlung in der Causa am Arbeitsgericht Eisenstadt seine Fortsetzung finden sollen, wurde allerdings vertagt. Richter Martin Mittermayer will vor dem nächsten Termin am 16. Jänner geklärt wissen, welche Behörde und Personalvertretung für den vertragsbediensteten Pfarrer zuständig ist.

Verzögerung

Beide Parteien, sowohl der Pfarrer als auch der Landesschulrat, nehmen die Verzögerung mit Gelassenheit hin. "Ich muss das akzeptieren, obwohl ich lieber wieder unterrichten gehen würde", sagte Kornfeind auf KURIER-Anfrage.

Der Landesschulrat "wird weiterhin versuchen, dass Kornfeind nicht mehr unterrichten darf", erklärte der burgenländische Landesschulratspräsident Gerhard Resch. "Ich kenne ihn schon lange, er ist sicher ein guter Pfarrer, aber er hat Kinder misshandelt, dafür haben wir jede Menge Aussagen und das können wir nicht akzeptieren", führte Resch aus.