Unkraut an der Wurzel packen

Heike Eberhart geht mit kinesiologischer Energiearbeit Symptomen auf den Grund.

Mit ihrer Pannonischen Pop-Art drückt Heike Eberhart ihre Liebe zu ihrer Heimat Burgenland aus Heike Eberhart lädt ein, auf dem „Ich hab mich lieb“-Sessel seines Glückes Schmied zu sein

"Ich möchte anderen Mut machen, sich zu verändern. Jeder hat sein Leben selbst in der Hand und man sollte sich nicht mit Dingen aufhalten, die einem nicht gut tun", meint Heike Eberhart aus Wulkaprodersdorf. Diese Einstellung hat die 36-Jährige nicht immer gehabt. Noch vor wenigen Jahren sah das Leben der Psycho-Kinesiologin – wie sie sich bezeichnet – ganz anders aus. "Nach der Matura studierte ich Informationsmanagement, arbeitete danach auch in diesem Bereich." Alles lief wie am Schnürchen, bis zu einem Tag vor sechs Jahren. "Plötzlich hatte ich das Gefühl, ich muss weg, die Welt sehen." Maximal sechs Länder in sechs Monaten sollten es werden. Gesagt, getan. Sie kündigte und nahm sich ein halbes Jahr Auszeit.

Die Berufung

Während ihrer Weltreise erfuhr sie von der Ausbildung zur Kinesiologin. "Anfangs habe ich es nur für mich gemacht, konnte mir nicht vorstellen, damit hauptberuflich zu arbeiten." Erst während ihrer zweijährigen Ausbildung kam der Gedanke, sich selbstständig zu machen. "Im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, wie gut ich das kann. Viele Freunde sind zu mir gekommen und haben sich behandeln lassen."

Heute arbeitet sie in ihrer eigenen Praxis in Wulkaprodersdorf und behandelt sowohl Erwachsene als auch Kinder. "Die Leute kommen mit körperlichen und seelischen Anliegen. Mit körperlichen vor allem dann, wenn die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß", erklärt Eberhart. "Symptome haben oft eine Aufgabe. Erst wenn man die erkennt und durch etwas anderes ersetzen kann, verschwinden sie."

Heike Eberhart weiß jedenfalls, wovon sie redet. "Mit 14 Jahren wurde ich sehr krank – die Schulmedizin versprach Linderung, sah aber keine Chance auf Heilung. Meine Familie und ich sahen das anders und wählten einen alternativen Weg. So weiß ich, was alles möglich ist." Sie betont aber, dass die Schulmedizin sehr wichtig sei und die Kinesiologie keinesfalls als alleiniges Heilmittel gesehen werden soll.

Eberhart will in ihren Behandlungen anleiten, Hilfestellungen geben. "Die Lösung liegt in uns selbst." Wichtig sei, dass man sich selbst annimmt, wie man ist und sein eigenes Leben in die Hand nimmt. "Menschen, die von mir erwarten, dass ich ihre Probleme löse, werden vielleicht enttäuscht sein, doch es ist nie zu spät, des eigenen Glückes Schmied zu werden."

Als Informationsmanagerin sieht sie sich auch heute noch. "Heute forsche ich statt in Bibliotheken und Suchmaschinen in der Datenbank Mensch."

Pannonische Pop-Art

Die Kinesiologie ist ihre Berufung, die Kunst ihre Leidenschaft und das Burgenland ihre große Liebe. So lässt sich Heike Eberhart am besten beschreiben. Denn erlaubt es ihre Zeit, wird in ihrem Keller gesprayt – Pannonische PopArt nennt sie ihre Graffiti-Bilder, die ihre Heimat repräsentieren. "Ich liebe alles Bunte und ich liebe das Burgenland, die Landschaft, die pannonische Tiefebene und den Neusiedler See – empfinde dabei ein verliebtes Kribbeln im Bauch."

Psycho-Kinesiologie

Kinesiologie: Muskeltest gibt Auskunft

Die Kinesiologie ist ein ganzheitlicher Ansatz, der den Menschen in seiner Gesamtheit sieht und die Verbindung von Unbewusstem und Bewusstem ermöglicht. Eine der wichtigsten Methoden in der Kinesiologie ist der Muskeltest. Dabei wird der Klient aufgefordert, einen Arm im rechten Winkel nach oben oder zur Seite zu halten. Faktoren, die den Körper stressen,  wie beispielsweise falsche Ernährung, können so vom Therapeuten  ausgemacht werden, indem er versucht,  den Arm gegen den Widerstand des Klienten nach unten zu drücken. Gelingt es, sei dies ein Hinweis darauf, dass es sich um einen Stressor handelt.

In der Psycho-Kinesiologie sollen durch den Muskeltest sowie andere Methoden seelische Konflikte ans Licht gebracht werden.

(kurier) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?