Chronik | Burgenland
05.05.2017

Umgestaltung des Neusiedler Seebads: Kostenloser Zugang steht im Raum

Bürger sind aufgerufen, Ideen einzubringen

"Die Zeit bleibt nicht stehen, das Seebad ist in die Jahre gekommen. Nun ist es an der Zeit, etwas zu verändern", bringt es Georg Glerton, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe auf den Punkt. Daher wurde gemeinsam mit der Stadtgemeinde ein öffentlicher Wettbewerb ausgeschrieben. Mittels eines Briefs, der an alle Haushalte verschickt wurde, sind die Neusiedler aufgerufen, ihre Ideen für die Umgestaltung des Seebades einzubringen. Bis 15. Mai haben sie dafür Zeit.

"Die Bevölkerung ist eingeladen, Inputs zu geben. Entsprechend den Vorgaben des Betreuers Knollconsult werden dann Architekten eingeladen, Konzepte für eine Umgestaltung zu erarbeiten", sagt der Geschäftsführer.

Vom 17. bis 18. Juli sollen die Konzepte der Architekturbüros im Rahmen einer Ausstellung präsentiert werden. Im Zeitraum vom 19. bis 27. Juli werden die Beratungen der Jury stattfinden, am 28. Juli soll die Entscheidung präsentiert werden. Die Jury bestehend aus drei Fachexperten, Neusiedls Bürgermeister Kurt Lentsch (ÖVP) sowie Georg Glerton fällt dann die Entscheidung.

Seeerlebnis

Dass es eine Neugestaltung braucht, habe sich bereits im Laufe der letzten Jahre gezeigt. "Wir haben vor 15 Jahren das letzte Mal umgebaut. Ich finde es gut, dass die Bevölkerung eingebunden wird", sagt Stadtchef Lentsch. Seiner Meinung nach soll durch den Umbau möglichst vielen Menschen der Zugang zum See ermöglicht werden.

Diese Ansicht teilt auch Georg Glerton: "Optimal für die Bevölkerung wäre ein Zugang, bei dem man nichts zahlen braucht. Das gesamte Areal rund um das Seebad soll nicht, wie jetzt, nur Parkplätze bieten, sondern schon bei der Zufahrt zum Seeerlebnis werden." Ein veranschlagtes Budget gebe es für die Umgestaltung nicht: "Wir haben keinen vorgegebenen finanziellen Rahmen", sagt Glerton.