Radwege im Burgenland werden ausgebaut

Dichtes Netz: 2100 Kilometer stehen zur Verfügung, 340.000 Euro werden investiert.

Was das Skifliegen für Kulm, soll das Radeln für das Burgenland sein, meint Tourismuslandesrätin Michaela Resetar, ÖVP. Denn wer hier im Urlaub mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann rund 2150 Kilometer Radwege und 433 Kilometer Mountainbikestrecken mit dem Drahtesel erkunden.

Dabei soll es aber nicht bleiben: 2012 wird das Netz weiter ausgebaut, kündigte die Tourismuslandesrätin an. Für Ausbau und Instandhaltung steht heuer ein Budget von 340.000 Euro zur Verfügung.

Beim 51 Kilometer langen „Windradweg“ im Nordburgenland, der in Weiden am See beginnt, dreht sich sprichwörtlich alles um erneuerbare Energie. Im Landessüden entsteht in der Region Oberwart – Bad Tatzmannsdorf ein „Panoramaweg“. Auf der „Entdecker-Tour Donau-Neusiedler See“ können Freizeitsportler grenzüberschreitend in die Pedale treten.

Saisonverlängerung

Mit dem Radtourismus sei es gelungen, die Saison im Nordburgenland zu verlängern. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Burgenland betrage beim Wellnessurlaub etwa 2,3 Tage: „Wenn man allein diese Gäste um einen Tag länger halten könnte, hätten wir schon längst die Drei-Millionen-Nächtigungs-Marke.“

Grenzüberschreitende Radwege seien auch im Landessüden ein Thema: So verbindet der Lafnitztalradweg Burgenland und Steiermark, sagt Hans Artner vom Tourismusreferat.

( Kurier ) Erstellt am 23.01.2012