Öffentliche WC-Anlage angezündet

Oberwart: Offenbar ließen Vandalen dem Zerstörungstrieb freien Lauf und setzten eine öffentliche Toilette in Brand.

Am späten Mittwochnachmittag rief ein Brand in der öffentlichen WC-Anlage im Oberwarter Stadtpark ein Großaufgebot an Einsatzkräften auf den Plan. Kurz vor 17 Uhr wurde die Feuerwehr Oberwart alarmiert, dass aus der Toilette Rauch aufsteige und sich vielleicht eine Person darin befinde. Die Florianis rückten mit schwerem Atemschutz aus, um den Brandherd zu bekämpfen. Auch die Rettungskräfte und die Exekutive waren vor Ort.

Personen kamen aber nicht zu Schaden und der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. "Es sieht sehr nach Brandstiftung aus", sagte Oberwarts Feuerwehrkommandant Philipp Rath kurz nach dem Einsatz zum KURIER. Die Brandexperten der Polizei waren am Mittwoch noch auf der Suche nach der genauen Brandursache. Auch die Schadenshöhe stand noch nicht fest.

Seit rund drei Monaten kämpft Oberwart mit einem Vandalismus-Problem rund um den Stadtpark. "Jeden Monat kostet uns das mittlerweile bis zu 5000 Euro", hatte Bürgermeister Gerhard Pongracz erst jüngst im KURIER-Gespräch geklagt.

Hochstand

Zu einem Einsatz im Wald musste die Freiwillige Feuerwehr Bildein, Bezirk Güssing, jüngst ausrücken. Eine Pilzsammlerin hatte einen brennenden Hochstand entdeckt und den zuständigen Jagdpächter verständigt. Die Feuerwehr rückte mit elf Mann zur Brandbekämpfung aus. Um die Wasserversorgung in dem abgelegenen Waldstück sicherzustellen, wurde Feuerwehrkamerad Gerald Horvath benachrichtigt. Dieser stellte sein Güllefass mit 10.000 Liter Fassungsvermögen zur Verfügung.

Die Brandexperten können laut derzeitigem Ermittlungsstand auch in diesem Fall Fremdverschulden nicht ausschließen.

( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011