© Claudia Koglbauer

Chronik Burgenland

ÖAAB: Klikovits als Landesobmann bestätigt

Deutschkreutz - Politische Themen für die kommenden Jahre wurden abgesteckt.

12/05/2011, 07:42 AM

Der 19. ordentliche Landestag des Österreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (ÖAAB) Burgenland ging am Samstag im Vinatrium Deutschkreutz unter dem Motto "Visionen entwickeln. Zukunft gestalten" über die Bühne. Bei der Versammlung wurde Ossi Klikovits mit 98,5 Prozent der Stimmen als Landesobmann wiedergewählt. Innenministerin und ÖAAB-Bundesobfrau Johanna Mikl-Leitner streute Klikovits Rosen: "Er ist ein Politiker, der sich immer bestens informiert an die Arbeit macht, hohes Arbeitstempo an den Tag legt und über eine unerschöpfliche soziale Kompetenz verfügt."

Zu den Stellvertretern Klikovits', der die Obmann-Funktion seit 2003 inne hat, wurden Anita Deutsch, Rudolf Geißler, Rudolf Habeler, Monika Rupp und Norbert Sulyok gewählt. Landesfinanzreferent wurde Josef Christian Schmall.

"Soziales Gewissen"

Nicht nur die Wahlen standen am Samstag im Mittelpunkt, es wurde auch der Weg für die kommenden Jahre abgesteckt. Klikovits erklärte dabei, dass sich der ÖAAB künftig als das "soziale Gewissen" der ÖVP hervorheben wolle.

Neben den klassischen Arbeitnehmerthemen sollen künftig verstärkt familien-, bildungs- und sicherheitspolitische Themen in Angriff genommen werden. Klikovits machte sich auch für die Einführung eines Mindestlohnes stark, denn "Leistung müsse sich wieder lohnen". "Der Netto-Lohn für in Vollzeit erbrachte Leistung muss künftig deutlich über der bedarfsorientierten Mindestsicherung liegen", fordert der ÖAAB-Obmann. Da das klassische unbefristete Arbeitsverhältnis immer stärker an Bedeutung verliere und atypische Beschäftigungsverhältnisse ansteigen würden, will sich Klikovits auch für mehr Schutzbestimmungen von Menschen in geringfügigen Tätigkeiten oder mit einem Teilzeitjob stark machen.

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