Neue Umfahrung für Oberwart

Verbindung: Am gestrigen Dienstag – zwei Monate früher als im Bauplan vorgesehen – wurde die Umfahrung für den Verkehr freigegeben.
Foto: KURIER/Helga Schranz

6,2 Mio. Euro wurden in die Trasse investiert. Der Ortsverkehr soll entlastet, der Wirtschaftsstandort aufgewertet werden.

Es ist vollbracht, der Lückenschluss wurde vollzogen: Und das sogar zwei Monate früher als im Bauplan vorgesehen. Am gestrigen Dienstag konnte die Umfahrung Oberwart von der B 63 bis hin zur B 50 nahe Unterschützen offiziell für den Verkehr freigegeben werden.

"Der Ausbau brachte vor allem eine Aufwertung des Wirtschaftsstandortes. Dass wir im Jubiläumsjahr, 90 Jahre Burgenland, eröffnen können, macht mich ganz besonders stolz", erklärte Landeshauptmann Hans Niessl im Rahmen des Festaktes.

Die neue Trasse ist rund einen Kilometer lang. Sie beginnt beim bestehenden Kreisverkehr an der B 63 und verläuft über den sogenannten Jesusberg, an dem sie in die B 50 über einen weiteren Kreisverkehr nördlich von Oberwart eingebunden wird.

Für die Fahrtrichtung Pinkafeld wird zur Verbesserung des Verkehrsflusses ein Bypass errichtet. Richtung Oberwart wird über den Kreisverkehr abgefahren. Zusätzlich wird ein Bypass von der B 50 aus Richtung Eisenstadt zur neuen Umfahrungsstraße errichtet.

Lebensqualität 

Die geplante Trasse befindet sich zur Gänze auf Oberwarter Gemeindegebiet, dem Kommassierungsgebiet Nord II. Durch eine Grundzusammenlegung konnten die nötigen Flächen für den Bau gewonnen werden.

"Ich denke, die Gesamtfertigstellungskosten von rund 6,2 Millionen Euro sind gut investiertes Geld in die Lebensqualität, Verkehrssicherheit und Wirtschaftsentwicklung der gesamten Region", betonte Straßenbau-Landesrat Helmut Bieler: "Mit der Anbindung der B 50 zwischen Oberwart und Unterschützen wird die Verkehrswirksamkeit der bestehenden Umfahrung erhöht, die Entlastung des Ortsgebietes von Oberwart, besonders der Anrainer der Grazer Straße, gewährleistet." Im Bereich Grazer Straße und Eisenstädter Straße soll nun ein Fahrverbot für den Lkw-Durchzugsverkehr kommen.

Neben der Verkehrsentlastung wurde auch der Wirtschaftsstandort aufgewertet. Mehr als 650 zusätzliche Arbeitsplätze konnten durch Betriebsansiedlungen geschaffen werden. Alleine das Einkaufszentrum Oberwart "EO" beschäftigt rund 460 Menschen.

(kurier / Helga Schranz) Erstellt am
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