Chronik | Burgenland
07.12.2011

Mit 189 km/h „heim zur Mama“ gerast

Ein 18-jähriger Führerscheinneuling wurde auf der S 4 gestoppt. Er wollte „schnell zu seiner Mutter nach Hause“.

Es ist zwar bekannt, dass Mütter und Söhne oft eine sehr innige Beziehung haben, aber dass es ein junger Mann so ganz und gar nicht erwarten kann, zur Mama zu kommen und dafür zum Raser wird, ist doch eher ungewöhnlich.

Ein Führerscheinneuling aus dem Bezirk Mattersburg fiel am Dienstag der Polizei auf, als  er auf der S 4 bei Pöttsching mit 189 Stundenkilometern unterwegs war. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit auf der Schnellstraße beträgt 100 km/h.

Als die Beamten den Raser, der mit zwei anderen Jugendlichen im Auto unterwegs war, stoppten, zeigte er  ihnen seinen Probeführerschein.  Die vorläufige Lenkerberechtigung hatte er erst vor knapp einer Woche, am 30. November, bei einer Fahrschule erworben.

Als sich die Polizisten nach dem Grund für die rasante Fahrt erkundigten, antwortete der 18-jährige Burgenländer, dass er „schnell zu seiner Mutter nach Hause“ fahren wollte. Ein durchgeführter Alkotest verlief negativ.

Die rasante Autofahrt wird für den jungen Mann umfassende Konsequenzen haben. Neben einer Geldstrafe, die er zu bezahlen hat, ist der Führerschein vorerst einmal weg. Die  übliche Frist von 14 Tagen könnte sich  ob der enormen Geschwindigkeitsübertretung  erhöhen. Er muss zur Nachschulung und wird sich wohl auch eine Verlängerung der Probezeit eingehandelt haben.