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VGT
12/15/2016

Gutachten soll Gatterjagdverbot möglich machen, sagen Aktivisten

Die zuständige Landesrätin Verena Dunst will sich dazu nicht äußern

von Roland Pittner

Jagdgesetz.Seit Monaten läuft eine Kampagne gegen die Gatterjagd vom Verein gegen Tierfabriken (VGT) in ganz Österreich. Zig Aktionen wurden auch im Burgenland dazu gesetzt, da hier gerade an einem neuen Jagdgesetz gearbeitet wird.

Jetzt verlautbarte der VGT-Obmann Martin Balluch, dass ein Verfassungsgutachten der burgenländischen Landesregierung ein generelles Gatterjagdverbot ermögliche. Er fordert die zuständige Landesrätin Verena Dunst, SPÖ, dazu auf, "Nägel mit Köpfen zu machen. Wir brauchen ein absolutes Gatterjagdverbot, genauso wie ein Verbot des Aussetzens von Federwild", sagt Balluch.

Keine Auskunft

Landesrätin Dunst will von dem Gutachten keine Details preis geben. "Zum Begutachtungsverfahren gibt es prinzipiell keine Auskunft. Im Jänner wird es Gespräche mit allen Parteien geben, anschließend wird das neue wegweisende Jagdgesetz der Öffentlichkeit präsentiert werden", erklärt die Landesrätin im KURIER-Gespräch. Sie würde die Jagdgatter wenn es verfassungsrechtlich möglich ist, auch abschaffen, wie sie schon mehrmals betonte.

Der neue Gesetzesentwurf beinhaltet, strengere Kontrollen für die acht Jagdgatter, die es im Burgenland gibt. Ein weiterer Punkt ist, dass keine weiteren eingefriedeten Jagdgebiete im Land mehr bewilligt werden. Beim Aussetzen von Federwild wurden die Fristen, die eingehalten werden müssen im Gesetzesentwurf von zwei auf vier Wochen verlängert.

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