Von den über 20 sichergestellten Tieren wurden 14 erschossen.

© /Landeskriminalamt

Oberpullendorf
10/14/2015

Getötete Greifvögel: Prozess im Burgenland vertagt

Zwei Jäger bekannten sich nicht schuldig. Vorwurf der Tierquälerei und von Verstößen gegen das Waffengesetz.

Der Fund zahlreicher getöteter Greifvögel in einer Tiefkühltruhe hat im Juni des Vorjahres im Burgenland für Schlagzeilen gesorgt. Am Mittwoch mussten sich deshalb zwei Jäger im Bezirksgericht Oberpullendorf verantworten.

Die Waidmänner, denen Tierquälerei und Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen wurden, bekannten sich nicht schuldig. Die Verhandlung wurde vertagt.

Von den über 20 sichergestellten Tieren - darunter befanden sich Uhus, Sperber und eine Waldohreule genauso wie ein Turm- und ein Wanderfalke, Rohr- und Kornweihen - wurden laut Staatsanwaltschaft 14 erschossen. Fünf starben durch das Gift Carbofuran. Die Jäger, ein 73-jähriger Mann und sein 46-jähriger Sohn, wollen mit dem Tod der Tiere nichts zu tun haben. Die toten Greifvögel seien ihm gebracht worden, meinte der 73-Jährige.

Bei der Hausdurchsuchung wurden neben den toten Vögeln auch nicht registrierte Waffen gefunden worden. Der Prozess wurde schließlich zur Prüfung weiterer Beweisanträge vertagt. Ein waffentechnisches Gutachten soll außerdem klären, ob man mit einem Spazierstock, der ebenfalls bei der Durchsuchung entdeckt wurde, Projektile verschießen kann.

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