Freizeitpark wächst und wächst

Märchenpark, Familypark St. Margarethen, Hochschaubahn Götterblitz
Foto: Familypark Für Jung und Alt: Im Jahr 2011 vergnügten sich 410.000 Gäste im Familypark am Neusiedler See

Am Samstag eröffnet der Familypark in St. Margarethen mit neuen Attraktionen seine Pforten. Geplant ist noch Vieles, ein Hotel aber nicht.

E in Karussell mit Sitzen in Form von Äpfeln, eine riesige Schiffsschaukel im Seedrachen-Outfit oder eine Hochschaubahn mit einem vorgespannten fliegenden Pferd aus Kunststoff. Im Familypark in St. Margarethen, der sich aus dem beschaulichen Märchenpark entwickelt hat, paart sich Einfallsreichtum mit Geschäftssinn.

Auch in der diesjährigen Saison, die am 31. März startet, wird den Besuchern wieder Neues geboten. Rund 2,8 Millionen Euro wurden in das Karussell „Mit Fischen zischen“ samt Wasserfontänen investiert. Der Gastronomiebereich wurde um 430.000 Euro umgestaltet und erweitert. „Die Gäste erwarten sich immer etwas Neues, und wir wollen auch immer wieder neue Attraktionen bieten“, erklärt Geschäftsführerin Ulrike Müller, Ideen habe man auf Jahre hinaus.

Dagegen ist der Tierbereich im Familypark mit Ziegen, Schafen und Co. alt, aber immer noch gut. Gerüchte, dass es die Tiere nicht mehr lange geben werde, dementiert man vehement. Der Tierbereich sei ein „Herzstück“, das sich bei Kindern großer Beliebtheit erfreue. Und das werde auch so bleiben.

Im Laufe der Jahre ist der Vergnügungspark auf stolze 140.000  angewachsen. Auch große Flächen auf der gegenüberliegenden Seite der Straße von St. Margarethen nach Rust (früher im Besitz der Weinkellerei, siehe Bericht nebenan) sind bereits im Besitz der Familie Müller. Mutmaßungen, dass dort ein Hotel gebaut werden soll, kann Ulrike Müller nicht bestätigen: „Geplant ist nichts. Was die Zukunft bringt, werden wir sehen.“

In der Warteschleife befindet sich auch eine neue Haltestelle für den öffentlichen Busverkehr beim Familypark. Man habe sich mit der Gemeinde für diese Saison noch nicht einigen können, bedauert Müller.

Rusterberg: Neues Leben für die verwaiste WeinkellereiFährt man über den Rusterberg von St. Margarethen nach Rust so liegt auf der linken Seite das Gelände der Passions- bzw. Opernfestspiele und danach der Familypark. Auf der rechten Seite stand viele Jahre lang das nach dem Konkurs der Genossenschaft verwaiste Gebäude der Weinkellerei Burgenland. Ein Großteil davon wurde bereits abgerissen. Das was übrig geblieben ist, soll nun mit neuem Leben erfüllt werden.

Die Familie Contini, die in Mörbisch am See eine Pizzeria betreibt und in Schützen am Gebirge eine Diskont-Tankstelle gepachtet hat, will hier aktiv werden. Laut Juniorchef Giro Contini ist geplant, eine Eni-Tankstelle zu eröffnen. Und nicht nur das: Daran angeschlossen sollen auch ein Shop, ein Café-Restaurant und ein kleiner Spielsaal (Billard, usw.) werden. Wann es soweit sein wird, könne man zur Zeit noch nicht abschätzen, da die Einfahrt zum Grundstück neu gemacht werden muss. Die notwendigen Bewilligungen für die Tankstelle gebe es jedenfalls schon, heißt es seitens der Gemeinde St. Margarethen.

(kurier) Erstellt am
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