Ein Mitarbeiter der Energie Burgenland bei der Reparatur einer Stromleitung bei Neustift an der Rosalia.

© APA/ROBERT JAEGER

Wetter
12/05/2014

Deutliche Entspannung in der Eis-Zone

Straßensperren im Burgenland und Waldviertel teilweise aufgehoben.

Im Waldviertel ist nach tagelanger "Eiszeit" am Freitag deutliche Entspannung eingetreten. Ab dem frühen Nachmittag sollten im Bezirk Zwettl alle Straßen wieder befahrbar sein, sagte Feuerwehrsprecher Franz Resperger auf Anfrage. Es habe Tauwetter eingesetzt. Eis gab es noch in den höher gelegenen Gemeinden Gutenbrunn (858 Meter) und Bärnkopf (968 Meter).

Laut Resperger dauerten die Aufräumarbeiten am Freitag an. Umgestürzte Bäume waren bereits beseitigt, auch mit Schneepflügen wurde Astwerk von den Straßen entfernt. 50 Familien im Bezirk Zwettl wurden weiterhin von zehn Großstromgeneratoren versorgt.

Seitens der Feuerwehr waren seit der Nacht auf vergangenen Samstag etwa 1.200 Mann im Waldviertel aufgeboten. Sie absolvierten 1.400 Einsätze, resümierte Resperger. Im Bezirk Zwettl sollte die Alarmbereitschaft in den Nachmittagsstunden aufgehoben werden.

Tauwetter herrschte dem Sprecher zufolge auf der Hohen Wand (Bezirk Wiener Neustadt), wo sich somit ebenfalls Entspannung abzeichnete. Für 16.00 Uhr war eine weitere Sitzung des Krisenstabes angesetzt. Spätestens am Samstag sollten die Feuerwehren "mit Kränen und Motorsägen anrücken", um die Hohe Wand Straße (L4188) und Zufahrtswege zu den Häusern freizumachen. 37 Menschen waren trotz der prekären Situation in ihren Heimen geblieben.

Resperger zog am Freitag auch Vergleiche: Mit Generatoren sei in sechs Tagen "Eiszeit" so viel Strom erzeugt worden, "wie Mistelbach in 24 Stunden für 11.000 Einwohner benötigt". Eine vierköpfige Familie könnte lebenslang versorgt werden.

Tauwetter im Burgenland

Durch das Tauwetter hat sich die Situation auch im Burgenland entspannt. Voraussichtlich ab 18.00 Uhr sei mit der Freigabe der gesperrten L223 in Forchtenstein (Bezirk Mattersburg) auf die Rosalia und der L149 von Hochwolkersdorf (Bezirk Wiener Neustadt) zur burgenländischen Landesgrenze für den Verkehr zu rechnen, teilte die Polizei mit.

Von 12.00 bis 13.00 Uhr werde die Straße vorerst nur für die Zu-und Abfahrt der Anrainer freigegeben. Ab 13.00 Uhr werden die Forstarbeiten fortgesetzt. Von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr sollen dann noch die umgeknickten bzw. abgeschnittenen Bäume und Äste beseitigt werden, hieß es von der Landespolizeidirektion Burgenland.

Auf der Geschriebensteinbundesstraße (B56) zwischen Lockenhaus (Bezirk Oberpullendorf) und Rechnitz (Bezirk Oberwart) hat sich die Situation laut Polizei bereits soweit entspannt, dass die Straße um 10.00 Uhr für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Nur noch 500 steirische Haushalte ohne Strom

Und schließlich hat eine leichte Erwärmung auch in der Ost- und Weststeiermark für Entspannung nach dem Eisregen gesorgt. In der Nacht auf Freitag und in den Morgenstunden konnten die Monteure mehr und mehr der ursprünglich über 2.200 Schadstellen aufarbeiten. Laut Urs Harnik-Lauris von der Energie Steiermark waren am frühen Freitagvormittag noch etwa 500 Haushalte ohne Strom, vor allem in der Weststeiermark.

Durch die Wetterbesserung habe man die Störstellen besser erreichen können, sagte Harnik. Im Vergleich zu der schlimmen Nacht zuvor seien nur etwa 100 Schäden dazugekommen. Man gehe davon aus, dass die Monteurstrupps der Energie Steiermark und der Energienetze Steiermark das meiste im Laufe des Tages beheben werden können. Die Monteure würden allerdings über das ganze Wochenende im Einsatz sein, da bisherige Provisorien - Umleitungen, Versorgung durch Notstromaggregate - in den Normalzustand versetzt werden müssten. Rund 75 Trafostationen seien derzeit nicht im Betrieb, fast ausschließlich in den höheren Lagen der Weststeiermark wie um die Koralm oder um Schwanberg im Bezirk Deutschlandsberg.

Bilder von der Eiszeit in Ostösterreich:

waldviertel eisregen…

Eis, Strom, 04.12., Energie Steiermark…

Feuerwehreinsätze Kirchschlag, Bezirk Zwettl, HONO…

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Eisregen Kirchschlag, Bezirk Zwettl, HONORARFREI…

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Honorarfrei Straßendienst NÖ Einsatz im Waldvierte…

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Feuerwehreinsatz Klein Mitterndorf, Bezirk Zwettl,…

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Es wird regnerisch und etwas wärmer

Das Wetter bleibt auch am Wochenende regnerisch. In Teilen Österreichs dürfte es auch schneien, prognostizierten die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Wiener Hohen Warte am Donnerstag.

Sonnig ist es am Freitag nur noch im westlichen Bergland oberhalb der Nebelobergrenze. Überall sonst sorgen hochreichende Nebelfelder sowie dichte Wolken für trübes Wetter. Zeitweise kann es aus der Hochnebeldecke auch etwas nieseln. Über der Osthälfte Österreichs breitet sich zudem von Süden her Regen aus. Der Wind weht schwach bis mäßig meist aus Ost bis Süd. Die Frühtemperaturen liegen bei minus drei bis fünf Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei zwei bis acht Grad.

Am Samstag bedecken verbreitet dichte Wolken den Himmel und es regnet oder schneit ein wenig. Die Schneefallgrenze sinkt im Norden allmählich bis in tiefe Lagen, im Westen und Süden schneit es erst oberhalb von 700 bis 1.200 Meter. Der Wind weht schwach bis mäßig meist aus West bis Nordwest. Die Frühtemperaturen erreichen minus zwei bis fünf Grad, die Tageshöchsttemperaturen ein bis sechs Grad.

Entlang der Alpennordseite überwiegen am Sonntag die Wolken und dort schneit es immer wieder ein wenig, am meisten in Staulagen. Sonst halten sich zwar auch lange Zeit dichte Wolken, es bleibt aber vielfach trocken. Am Nachmittag lockert es langsam auf, am sonnigsten ist es im Süden. Am Alpenostrand bläst lebhafter Nordwestwind, sonst ist es meist nur schwach windig. Die Frühtemperaturen sind bei minus zwei bis vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei null bis sechs Grad.

Auch am Wochenbeginn am Montag überwiegen weiterhin entlang der Alpennordseite dichte Wolken, aus denen es zeitweise schneit. Im Osten, Südosten und Süden ist es zwar meist trocken, tagsüber dominieren aber auch dort meist dichte Wolken. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, im Süden ist es nur schwach windig. Die Frühtemperaturen liegen bei minus vier bis zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei null bis fünf Grad.

Entlang der Alpennordseite gehen am Dienstag weiterhin in Staulagen Schneeschauer nieder. Im Osten halten sich zum Teil dichte Wolken. Sonst zeigt sich zwischendurch immer wieder auch die Sonne. Der Wind kommt schwach bis mäßig, im Osten auch lebhaft aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen erreichen minus sechs bis zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen minus eins bis vier Grad.

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