"das Fritz" - neuer Hotspot am See

das Fritz…
Foto: /Natascha Marakovits Fritz Tösch führt das Restaurant mit seinen beiden Töchtern

Das Restaurant von Fritz Tösch ist seit Eröffnung gut besucht. Der Chef setzt auf gehobene Küche.

Fährt man die Seestraße in Weiden entlang Richtung Neusiedler See, ist es lange Zeit nicht zu sehen. Doch plötzlich taucht es auf: imposant und trotzdem auf den ersten Blick vielleicht etwas unscheinbar. Die Außenfassade ist sehr puristisch in Naturmaterialen gehalten. "das Fritz" soll sich an seine Umgebung anpassen. Doch betritt man das neue Seerestaurant merkt man schnell: Hier wurde gar nichts dem Zufall überlassen.

"Das Schönste ist genau vor unseren Augen – der Neusiedler See", sagt Chef Fritz Tösch. Erst seit gut einer Woche hat das neue Restaurant direkt beim Seebad geöffnet. Die Gäste scheinen nur darauf gewartet zu haben. Groß ist der Andrang an diesem heißen Sommertag. "Wer abends einen Tisch möchte, sollte unbedingt reservieren", rät Tösch.

Gehobenes Niveau

Fritz Tösch ist im Bezirk Neusiedl und über dessen Grenzen hinaus kein Unbekannter. 30 Jahre lang führte er das "Da Capo" in Neusiedl, seit 17 Jahren ist er Chef des "Nyikospark", ebenfalls in Neusiedl. "Aus dem Da Capo wurde mit 1. Juni das Da Capo am Nyikospark und das Konzept des Nyikospark wurde im Fritz übernommen", erklärt er. Und was verspricht dieses Konzept? "das Fritz soll ein Betrieb sein, der in die Region zeitgerecht integriert ist. Wir bieten regionale Küche auf gehobenem Niveau. Die Produkte stammen hauptsächlich aus der Region – das Gemüse aus dem Seewinkel, Fleisch vom Fleischhacker aus Weiden oder das Hochlandrind aus Jois", sagt der Chef des Hauses und ergänzt: "Unsere Region ist so vielfältig wie keine andere in Österreich. Wir können aus dem Vollen schöpfen."

Die regionalen Schmankerln finden sich nicht nur auf der Speisekarte, sondern auch in der sogenannten Speisekammer – ein eigener kleiner Bereich gleich beim Eingang, von dem sich Gäste von Wein über eingelegtes Gemüse bis hin zum Olivenöl ein Stück "Fritz" mit nach Hause nehmen können.

"Küche ist Herzstück"

Die Idee für "das Fritz" ist erstmals im Winter 2015 aufgekommen. "Ich wurde gefragt, ob ich investieren will und da die Gastronomie am See meiner Meinung nach noch sehr ausbaufähig ist, habe sich schließlich zugesagt. Natürlich habe ich mich davor mit meiner Familie beraten, schließlich arbeiten alle mit – wir sind ein Familienbetrieb", sagt Tösch.

Also ging es an die Planung. "Am wichtigsten war mir die Küche, die ist das Herzstück eines Restaurants und so wurde sie als erstes geplant. Die meisten vergessen das und bemerken dann zu spät, dass es viel zu eng ist oder umständlich angeordnet", meint Tösch.

Nach sieben Monaten Planungs- und acht Monaten Bauphase war es schließlich Anfang Juni soweit: "das Fritz" wurde eröffnet. Platz gibt es jedenfalls genug. Zusätzlich zum Restaurant mit 90, der Lounge mit 50 und dem Außenbereich mit 150 Plätzen wird noch an einem "Kiosk" gearbeitet. "Die Gäste vom Seebad sollen direkt in Badebekleidung herüberkommen und sich kleine Erfrischungen und Snacks kaufen können." Ein verstecktes Highlight des Seerestaurants befindet sich im Obergeschoß. "Hier haben wir einen 300 großen Veranstaltungssaal, ausgestattet mit modernster Technik."

Klingt alles sehr gut durchdacht. Eines kann man aber nicht planen: "Die Zufriedenheit der Gäste. Das Wichtigste ist der Gast, der hier sitzt. Meine größte Auszeichnung ist, wenn Gäste wiederkommen."

(kurier) Erstellt am
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