Chronik | Burgenland
31.01.2018

Burgenland: Flüchtlinge zwischen Tierhäuten versteckt

Zwei Afghanen wurden nach dem Verlassen eines Transporters in einer Lederfabrik entdeckt. Beide wurden nach Traiskirchen gebracht.

Nachdem sie in einem mit Tierhäuten beladenen Lkw versteckt nach Österreich gekommen waren, sind zwei Flüchtlinge im Südburgenland aufgegriffen worden. Die beiden Männer wurden entdeckt, als sie den Laster am Gelände einer Lederfabrik verließen, bestätigte die Polizei am Mittwoch einen Bericht der Kronen Zeitung.

Der Zwischenfall hatte sich nach Angaben der Landespolizeidirektion Burgenland bereits in der Vorwoche ereignet. Der Lkw-Fahrer erzählte der Polizei bei seiner Befragung, dass er nicht wisse, wie die Zwei in den Transporter gekommen seien.

Der Lenker hatte nach eigenen Angaben auf seiner Fahrt einen Zwischenstopp in Serbien gemacht. Dort dürften die Männer, während er schlief, unbemerkt in den Lkw gestiegen sein, hieß es von der Polizei. Als sie im Südburgenland den Laster verließen, dachten die Afghanen laut Kronen Zeitung, sie befänden sich in Frankreich. Sie wurden in das Erstaufnahmezentrum Traiskirchen gebracht.