Chronik | Burgenland
04.02.2018

Bürgerinitiative demonstriert am Montag gegen die Bahnschleife

Zwischen 16 und 18 Uhr gibt es Behinderungen für Auto-Verkehr

Die Bürgerinitiative (BI) gegen die Errichtung der Bahnschleife Eisenstadt auf Wulkaprodersdorfer Hotter veranstaltet heute, Montag, eine Demonstration. Schauplatz der von 16 bis 18 Uhr angesetzten Kundgebung ist der Kreuzungsbereich von B 16 und B 50, wo "auf einer Höhe von acht Metern ein Kreisverkehr errichtet werden soll", sagt Mit-Organisator Richard Hermann. Für Autofahrer werde es Behinderungen, aber keine Blockade geben. Erwartet werden 50 bis 200 Teilnehmer.

Wie berichtet, wollen die ÖBB mit einer 2,4 km langen Schleife die Strecken der ÖBB und der Raaberbahn verbinden, um – mit anderen Maßnahmen – die Fahrzeit von Eisenstadt nach Wien um eine Viertelstunde auf 45 Minuten zu verkürzen. Baubeginn könnte 2020 sein, die Kosten werden mit 20 Millionen Euro beziffert.

Die BI schätzt die Kosten auf bis zu 27 Millionen Euro und die Fahrzeitverkürzung auf bloß vier Minuten. Statt mit der Trasse und einer Park&Ride-Anlage Ackerflächen zu zerstören, sollte der Eisenstädter Stadtbus bis Müllendorf verlängert werden. Wulkaprodersdorf sei schon jetzt durch Verkehr (B 50, B 16, A3-Zubringer) massiv belastet, dazu komme die geplante Verlängerung der A3.