Chronik | Burgenland
27.05.2017

"Austropoplegende" präsentiert 3. Album

Singer-Songwriter Max Schabl beschreibt auf burgenländisch seine Sehnsüchte.

Vom Styling her könnte Max Schabl direkt aus den 1970ern entsprungen sein: die langen Haare, das gemusterte Hemd, die Pilotenbrille. Dazu passend die Umgebung: das Gasthaus Pröstl in Mannersdorf an der Rabnitz (Bezirk Oberpullendorf), in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. "Das Gasthaus ist eine Institution in der Szene. Ich glaube, jede burgenländische Band hat schon einmal hier gespielt", sagt Max Schabl.

In dem ehemaligen Kinosaal wird seit Jahren groß aufgespielt. "Auch STS sind schon auf dieser Bühne gestanden", sagt Schabl. Am 27. Mai wird der Pilgersdorfer die Bühne betreten, um sein mittlerweile drittes Album "Austropoplegenden" zu präsentieren.

Wie auch auf den ersten beiden Alben singt Schabl auf burgenländisch. "Ich rede im Dialekt, also singe ich auch so", betont der 28-Jährige. 14 Songs und 13 "G’schichteln" sind in nur fünf Monaten entstanden. Hauptberuflich arbeitet Schabl als Sozialpädagoge. "Ich kann mir die Zeit zum Glück relativ frei einteilen und das Songschreiben ist genauso mein Job", erklärt er.

Und wovon handeln die Texte? "Die Themen sind Momentaufnahmen. Die meisten Ideen stammen aus meinem Leben, meinem Alltag." Dabei spart er nicht mit Kritik. So heißt das erste Album "Kritisiern & Schmäh fian" – satirische Lieder über Gesellschaft und Politik.

Im neuen Album dreht sich alles um Sehnsüchte. "Liebe und Tod sind die großen Themen. Mit der Musik will ich mich ausdrücken. Ärger, Wut, aber auch Fröhlichkeit. Das alles möchte ich weitergeben", erklärt Schabl.

Das Highlight für Schabl ist immer, auf der Bühne zu stehen und "vor einem Publikum zu spielen, das richtig mitgeht. Wenn sie Leute mitsingen und die Stimmung passt, gibt es nichts Schöneres für mich."

Alle Infos zum neuen Album und zur Tour auf maxschabl.com