Wenn der Bleistift auf Fotos trifft ...

... wird die Realität zur Zeichnung. Der belgische Künstler Ben Heine lässt in seinen Bildern Bleistiftzeichnungen mit Fotos verschwimmen.

"Pencil vs. Camera" nennt Ben Heine seine Bildserie. Der 28-Jährige Belgier, der in Abidjan (Elfenbeinküste) geboren wurde, versucht damit Zeichnungen und Fotografien, Phantasie und Wirklichkeit, Illusion und Surrealismus miteinander zu verschmelzen.

Zum Durchklicken. Nach eigener Aussage kam Heine die Idee zu seinen Bildern 2010. Für ihn war es eine logische Konsequenz seiner künstlerischen Entwicklung. Der Grund für sein künstlerisches Schaffen sucht Ben Heine in den Menschen. Er sagt: "Ich mache meine Kunst für Menschen ... ... Ich möchte, dass sie träumen und ... ... die täglichen Probleme vergessen." Heine fokussiert sich in seinen Werken häufig auf Architektur, ... ... wie hier das "Atomium" in Brüssel, ... ... Tiere, unter anderem vom Aussterben bedrohte wie ... ... den Panda und ... ... auf Menschen. Ben Heine studierte in Brüssel Journalismus und schrieb seine Abschlussarbeit 2007 über ... ... "Grenzen der Meinungsfreiheit bei politischen Karikaturen". Bis ins Jahr 2009 arbeitete er selbst als politischer Karikaturist. Heine studierte zwar kurz Malerei und Bildhauerei im englischen Hastings, aber ... ... versteht sich selbst als Autodidakt und ... ... brachte sich das Zeichnen und Fotografieren selbst bei. Ben Heine wurde vom belgischen Surrealismus, ... ... deutschen Expressionismus, ... ... von der amerikanischen Pop Art und ... ... dem sozialen Realismus beeinflusst. Mittlerweile beschreibt er sich selbst als Maler, ... ... Illustrator, ... ... Porträtist, ... ... Karikaturist und ... ... Fotograf. Nachdem Heine 2006 wegen seiner politischen Karikaturen, die teilweise Pro-Palästinensisch und Anti-Israelisch waren, stark kritisert wurde, schrieb er in einem offenen Brief, dass ... ... er gegen jede Form von Revisionismus, Rassismus, Antisemitismus oder Fremdenfeindlichkeit sei. Ebenfalls entschuldigte er sich 2010 bei der jüdischen Gemeinschaft für einige seiner Karikaturen, die seiner Ansicht nach allerdings von extremistischen Vereinen manipuliert bzw. in den falschen Kontext gestellt wurden. Trotzdem lässt Heine mittlerweile lieber die Finger von politischen Karikaturen und widmet sich ganz seiner Kunst.
(KURIER.at) Erstellt am
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