Scooter: "Würden nie 'Hyper Hyper' jodeln"

Scooter sind Michael Simon, H.P. Baxxter und Rick J. Jordan (v.l.n.r.)
Foto: Marco Weise/KURIER.at Michael Simon (links), H.P. Baxxter und Rick J. Jordan.

Böller-Beats und Nonsens-Parolen: Die deutsche Techno-Band Scooter im KURIER-Interview über Hörtests und den Musikantenstadl.

Boom boom bang bang / slippy like banana man: "Ist das Englisch für Schwachsinnige oder Dada?", fragte Grissemann Scooter, der "besten Band seit er nicht mehr denken kann", in der Sendung "Willkommen Österreich" vor zwei Jahren. H. P. Baxxter macht sich darüber aber keine Gedanken. Es kann ihm auch egal sein, denn der Erfolg seiner Truppe ist seit 20 Jahren konstant.

Es machen sich auch immer wieder Kritiker über  Scooter lusitig: "Die alten Herren des Kirmes-Techno", "die Gralshüter des Prollbeats" oder "die Einzeller im Cyberspace". Mit diesen Seitenhieben können die Hamburger aber durchaus leben: Obwohl sie kaum im Radio gespielt werden, sind ihre Tracks in den deutschen Charts ständig ganz vorne zu finden. Zu ihren Konzerten kommen Tausende Menschen aller Altersklassen und Gesellschaftsschichten. Dort bekommen sie dann auch einen Hans Peter Geerdes alias H.P. Baxxter in Action zu Gesicht und können zu hemmungsfrei böllernden Hardcore- und Nonsens-Parolen ordentlich abraven: "I am the mike driller, here is the bass killer. Yeah!"

KURIER traf Scooter anlässlich der Veröffentlichung ihres 15. Studioalbums "The Big Mash Up".

KURIER: "Ich wollte ums Verrecken nie Tanzmusik machen", haben Sie, H.P. Baxxter, mal auf Arte zu Heinz Strunk gesagt. Wie kann man das verstehen?
H.P. Baxxter: Damit meinte ich, dass ich nicht auf Hochzeiten und Vereinsfesten spielen würde. Das ist ja leider oft das Schicksal von Hobbymusikern, die von einer großartigen Karriere träumen und dann in einer Tanzkapelle enden. So wie Heinz Strunk, der bei so einer Truppe gespielt hat und bei Jugendbällen aufgetreten ist - davon handelt auch sein Buch "Fleisch ist mein Gemüse". So etwas würde ich nie machen - davon habe ich Albträume.

In einem Interview habt ihr zu eurem neuen Album gesagt: "Wir machen einfach so wie immer". Wird "so wie immer" nicht mal langweilig?
Rick J. Jordan: Eigentlich haben wir dieses Mal viele Sachen anders gemacht. Damit haben wir unsere Fans sogar ein wenig verschreckt, beziehungsweise überfordert. Wir haben beim aktuellen Album zum ersten Mal mit Dubstep-, Electro House- und Drum & Bass-Einflüssen gearbeitet.
H.P. Baxxter: Sicherlich ist die Arbeitsweise im Studio über die Jahre immer wieder ähnlich. Aber wenn man merkt, ein Stück wird gut, dann überwiegt die Freude. In solchen Momenten denkt man sich, ja, es macht noch Spaß und man will auch gar nichts anderes machen. Schlimm sind die Durststrecken - wenn man keine Ideen hat und nicht weiß, wohin die Reise gehen soll. Aber solche Durchhänger haben ja Leute in anderen Berufen auch.

Sie sind ein Phänomen: Scooter. 20 Jahre gibt es die Band rund um den gachblonden H.P Baxxter mittlerweile schon. Mit Tracks wie "Hyper Hyper" haben sie sich weltweit einen Namen gemacht. Unter dem Motto "Mehr Scooter geht nicht" veröffentlicht die Hamburger Kult-Band die ersten 15 Studioalben im neuen Gewand. Der Grund für diese exklusive CD-Serie ist ihr 20-jähriges Band-Jubiläum. Scooter sind Meister der Nonsens-Parolen und schrecken vor keiner Peinlichkeit zurück. Darin sind sie konsequent - und das macht sie auch irgendwie sympathisch. Titel wie "The Question Is What Is the Question?" sind ja auch Brüllen komisch. Scooter haben sich mit schrägen und skurrilen Namen von Alben und Songs ein Markenzeichen erarbeitet. Immer wieder werfen Scooter essentielle Fragen auf: "Who's Got The Last Lough Now?" Dazu gibt es hemmungsloses Gebolze und Rave-Fanfaren. "Mind The Gap" aus dem Jahr 2004 ist das zehnte Studioalbum der Hamburger. Das 15. Album von Scooter: "The Big Mash Up", mit Tracks wie "David Doesn't Eat" oder der Zusammenarbeit mit Vicky Leandros: "C'est Bleu". Scooter werden von vielen milde belächelt. Der Erfolg von H.P. Baxxter und Co. bringt aber alle Kritiker zum Schweigen.
  Sämtliche 51 bisher veröffentlichten Singles schafften den Sprung in die Verkaufscharts, viele davon in die Top Ten. Dies machte Scooter zur erfolgreichsten deutschen Band seit Einführung der Charts.
  Die "20 Years Of Hardcore"-Reihe erscheint jeweils als Doppel-CD oder in einem Set mit drei CDs.
Im Bild: Das Album "We Bring The Noise" aus dem Jahr 2001. "No Time To Chill" aus dem Jahr 1998. Gestartet wird die Reihe mit den drei ersten Scooter-Alben: „...And The Beat Goes On!“ ist eines davon. Zu finden sind neben den Original-Tracks auch noch Remixversionen und Live-Mitschnitte der Truppe. Die weiteren zwei Alben der ersten Veröffentlichungsserie sind „Our Happy Hardcore“ und „Wicked!“ aus den Jahren 1995 bis 1996. Das zweite Studioalbum von Scooter: "Our Happy Hardcore". Darauf befinden sich Ski-Hütten-Rave-Klassiker wie "Rebel Yell".

  Gewinnspiel: Wir verlosen unter allen Teilnehmern am Gewinnspiel zwei Deluxe-Versionen von "...And The Beat Goes On", "Our Happy Hardcore" und "Wicked". Eine eMail mit dem Betreff "Scooter" an kult(at)kurier.at genügt. Bitte Name und Adresse angeben. Die Gewinner werden verständigt. Teilnahmeschluss: 29. März.

Wie kann man sich den Schaffensprozess eurer Tracks vorstellen?
H.P. Baxxter: Manchmal hat man schon den Refrain im Kopf, aber meistens fängt man mit einem Beat an und versucht danach drum herum den Track, die Vocals zu bauen. Wenn man denkt, der Track ist fertig, fällt man meistens in ein Loch und grübelt drei Wochen.
Michael Simon: Und dann verwirft man alles und nach einem halben Jahr holt man es wieder raus und macht einen Song daraus.
Rick J. Jordan: Wir haben oft Ansätze, bei denen wir einfach nicht weiterkommen. Wir schieben diese dann beiseite, speichern sie ab und verwenden sie später bei einem anderen Track. Es funktioniert wie ein Baukastensystem.

Wie entstehen eure Parolen?
H.P. Baxxter: Die ganz prägnanten Zeilen sind eigentlich am schwierigsten zu erfinden, die kann man sich nicht aus den Fingern saugen. Meistens sind es Dinge, die man aufschnappt oder die in einer witzigen Situation entstehen. Wir haben aber auch oft gesungene Refrains mit einer gepitchten Stimme, wo die Melodie im Vordergrund steht.

Diese hochgepitchte Helium-Stimme klingt ja wie Micky Maus?
H.P. Baxxter: Ja, das stammt noch aus der Happy-Hardcore-Ära Anfang der 1990er Jahre. Der Einsatz dieses Stilmittels funktioniert in gewissen Abständen immer wieder ganz gut.
Rick J. Jordan: Es ist auch so etwas wie ein Markenzeichen von uns geworden. Wir finden das auch geil, wenn die Stimmen nicht so gewöhnlich klingen, sondern was Spezielles haben. Das ist ein Stilmittel, zu dem wir von Zeit zu Zeit greifen.
H.P. Baxxter: Wie auch bei meiner Stimme, die immer leicht angezerrt wirkt. Das entsteht durch das besondere Mikrophon: die Fahrradlampe. Das ist ein Mundharmonika-Mikrofon aus den 50er Jahren.

H.P. Baxxter, Sie singen ja nicht, sondern sprechen eher ins Mikro - sehen Sie sich als einen Art MC?
H.P. Baxxter: Ja, ich sehe mich mehr als MC - als MC im Technobereich. So etwas gibt's ja eigentlich nur in England. In Deutschland machen das nur wir, damit sind wir ziemlich alleine auf weiter Flur. Man muss es halt gezielt einsetzen - also manchmal auch die Klappe halten und die Musik wirken lassen. Man kann damit auch die Dramaturgie eines Tracks beeinflussen - zum Beispiel kann das MCing auf den danach kommenden Rhythmuswechsel hindeuten. Und dann, bumms, kommt der Break.

Warum Scooter zum Musikantenstadl wollen

Ihr bearbeitet auf "The Big Mash Up" unter anderem "L'amor Est Bleu" von Vicky Leandros. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
H.P. Baxxter: Ich hab mal im Radio ihren Song "L'amour Est Bleu" gehört und da dachte ich mir sofort: Hey, schöne Melodie! - das könnte funktionieren. Da ich sie schön länger kenne, habe ich sie gefragt und sie hat sofort zugestimmt. Sie war dann bei uns im Studio zum Einsingen. Nach nur zwei Takes saß das Ding. Sie ist ein Vollprofi.



Ich habe gelesen, dass Scooter zum Musikantenstadl wollen?
H.P. Baxxter: Diese Idee ist in einem Interview entstanden. Ich wurde gefragt, was mir lieber wäre - ein Auftritt beim DSDS-Finale oder im Musikantenstadl. Da ich gerne verrückte Sachen mag, würde ich den Musikantenstadl vorziehen. Das hat sich danach irgendwie verselbstständigt und Andy Borg hat sich gemeldet. (lacht) Ich finde, man kann alles machen, so lange man sich nicht verbiegt. Ich würde also nicht "Hyper Hyper" jodeln.

Was haltet ihr persönlich vom derzeitigen Überangebot an Castingshows?
H.P. Baxxter: Solche Sendungen haben ja scheinbar einen hohen Unterhaltungswert, sonst wären sie nicht so erfolgreich. Musikalisch finde ich es eher uninteressant, weil es meist nur eine Art Karaoke-Show ist, bei der immer die selben Songs gesungen werden. Aber der Erfolg gibt den Shows halt meistens Recht. Dennoch finde ich es einfach zu viel, wenn jeden Tag auf einem anderen Sender eine Casting-Show läuft.
Michael Simon: Solche Castingshow-Gewinner haben ja auch nur eine Halbwertszeit von ein paar Tagen. Wenn eine Single nicht funktioniert, lässt sie die Plattenfirma fallen und sucht sich halt das nächste Castingshow-Talent.
H.P. Baxxter: Es ist auch gar nicht die Intention von Castingshows, Superstars für die Ewigkeit zu suchen. Die Kandidaten haben leider oft den Irrglauben, der neue Michael Jackson zu werden. Das ist dann auch naiv gedacht.

Es begann alles mit dem Track "Vallée de larmes" im Jahr 1993. Die Stimme, das Aushängeschild von Scooter ist H.P. Baxxter, eigentlich Hans Peter Geerdes. Geboren 1966 in Leer, kam er zum Erfolg wie die Jungfrau zum Kind: "Da sitzt du jahrelang im Keller, produzierst wie ein Irrer, erlebst nur Flops, und wenn du denkst, jetzt wird es nichts mehr, hast du plötzlich einen europaweiten Top-Five-Hit." Dieser hieß "Hyper Hyper!" und stürmte im Jahr 1994 die Charts. Mit Hits wie "Fire" oder "Always Hardcore" polarisiert die Band bereits seit 17 Jahren. Von den einen geliebt, von den anderen geächtet, machen sie Musik, die von Böllerbeats, Rave-Fanfaren und Trash-Micky-Maus-Stimmen angereichtert wird. Die Texte sind Parolen, die eigentlich keinen Sinn ergeben und zum Großteil auf den Reim ausgelegt sind: "I am the mike driller, here is the bass killer." Beendet wird der Satz dann meistens mit einem "Yeah". Dieses brüllt H.P. Baxxter dann voller Inbrunst ins Mikro. Dabei bringt er viel Power auf die Bühne. Dass er nicht singen kann, wird ihm von den Proll-Techno-Jüngern gerne verziehen. Als Dankeschön brüllt er seinen Fans ein "I'm raving, I'm raving" entgegen und fragt sie "How Much Is the Fish?" Für ihre Musik bekommt die Band auch hin und wieder Preise, zum Beispiel den Echo als bester "Dance Act National" im Jahr 2004. H.P. Baxxter verblüffte 2005, als er für ein Hörbuch Erzählungen von Thomas Bernhard las - das traute man den Techno-Rabauken eher nicht zu. Scooter sind aber nicht nur H.P. Baxxter: Für die Musik sind vor allem Michael Simon (rechts, seit 2006 bei der Band) und Rick J. Jordan (links) verantwortlich. Letzterer ist seit Anfang an Teil der Band und auch so etwas wie der ruhende Pol des Teams: "Ich versuche, das im Produktionsprozess entstehende kreative Chaos einzufangen, zu sortieren und mit eigenen Ideen darauf aufzubauen." Nach 46 Singles, 16 Studioalben ist die Luft bei Scooter noch lange nicht draußen. Auf ihrem neuen Album "Music For A Big Night Out" machen sie eigentlich genau das, was sie immer schon gemacht haben: Musik, die von jedem Tiefgang befreit ist und bei den GTI-Treffen dieser Welt die Soundanlagen zum Glühen bringt: wumm wumm, rumms rumms und brumm brumm. Damit füllen Scooter auch gut und gerne große Hallen. Dabei fungiert H.P. Baxxter (im Bild mit Jan Delay als Gast) meistens weniger als Sänger, sondern eher als Animateuer seiner eigenen Musik. Diese ist dann irgendwo zwischen Breitbeinrock und Nasenblutentechno angesiedelt. Ganz nach dem Motto: "Wer bremst, verliert".

Mehr Rock 'n' Roll als Rock Bands

Scooter sind Michael Simon, H.P. Baxxter und Rick J. Jordan (v.l.n.r.) Foto: Marco Weise/KURIER.at Scooter sind Michael Simon, H.P. Baxxter und Rick J. Jordan (v.l.n.r.)

Ihr überarbeitet, zitiert immer wieder sehr viele Stücke von anderen Künstlern. Auf "The Big Mash Up" wird zum Beispiel die Melodie von "A Walk In The Park" verwendet. Gab es jemals Musiker, die das nicht wollten?
H.P. Baxxter: Ja, das war der von Creedence Clearwater - wie hieß der noch schnell? Ah ja, der John Fogerty. Von dem wollten wir "Rockin' All Over The World" zu "Jumpin All Over The World" überarbeiten, was er aber nicht erlaubte. Der saß dann wohl auf seiner Ranch und dachte, wir wollen ihn verarschen. (lacht) Wir haben dann einfach die Melodie von "Glass Of Champaign" von Sailor genommen und "Jumpin' All Over The World" draus gemacht. Das hat fast noch besser funktioniert. (lacht)
Rick J. Jordan: Bei "A Walk in The Park" hat uns Nick Straker eine eMail geschickt, in der er uns zum Song "David Doesn't Eat" gratuliert und uns noch viel Erfolg wünscht.

Anmerkung: Scooter verarbeiten "A Walk In Park", einen Song der Nick Straker Band, in ihrem neuen Track "David Doesn't Eat" (siehe Video).

Ein Song auf dem neuen Album heißt "Sex And Drugs And Rock And Roll" - ist das auch ein Motto für euer Leben?
Michael Simon: Ja, außer Drugs sieht das genau so aus.
H.P. Baxxter: Unsere Roadcrew sagt des Öfteren, dass bei Scooter mehr Rock and Roll stattfindet als bei diversen Rockbands.

Hat das mit den zwei, drei Red Bull-Wodka vor den Konzerten zu tun, die Sie ja gerne trinken?
H.P. Baxxter: Vielleicht. Diese Mischung gibt mir einfach einen Kick. Egal wie fertig ich bin - und bei der Tournee ist man eben nicht jeden Tag gleich fit ...
Rick J. Jordan: Man ist eigentlich jeden Tag gleich fertig. (alle lachen)
H.P. Baxxter: Aber nach zwei Wodka-Red Bull fühl ich mich einfach wieder fit und denke mir: "Hurra, los geht's - rauf auf die Bühne!"

Eure Live-Shows sind immer sehr laut. Habt ihr Probleme mit euren Ohren?
Rick J. Jordan: Ich war vor einem Jahr beim Hörtest. Der Ohrenarzt hat mir eine hervorragende Funktion meiner Ohren bescheinigt.
H.P. Baxxter: Also ich hatte neulich ein Problem mit meinem In-Ear-Kopfhörer - da hat der Monitormann Mist gebaut. Da war alles übersteuert und ich hatte danach echt zwei Tage einen Tinnitus.
Michael Simon: Wir machten vor kurzem für eine große Deutsche Zeitung einen Hörtest, weil die dachten, wir sind alle taub. Aber es ist alles in Ordnung.
H.P. Baxxter: Ich hatte zwar auf der einen Seite eine leichte Abweichung, aber das ist nicht weiter tragisch.

Ihr habt immer wieder Botschaften in euren Tracks versteckt. Wie sieht das bei "The Big Mash Up" aus?
Rick J. Jordan: Ja, dieses Mal haben wir im Intro einen Rückwärtstext eingebaut. Das ist ein versteckter Hinweis an Banksy, einem Street Art Künstler, den wir sehr gut finden und der uns auch zum Cover-Artwork inspiriert hat.
Michael Simon: Es polarisiert vielleicht deshalb, weil es aus dem Rahmen fällt. Scooter sind keine typische Band, die mit Gitarre, Bass und Schlagzeug auf der Bühne steht. Die Musik an sich ist ja auch nicht die typische Musik, die im Radio läuft. Dann haben wir natürlich auch die verrückten Texte wie "How Much Is The Fish?", die einige Menschen nicht verstehen und für verrückt halten.

Apropos Radio. Eure Songs sind ja kaum radiotauglich. Ein Problem?
H.P. Baxxter: Mit dem Problem leben wir schon ziemlich lange ganz gut. Trotzdem wäre es schön, wenn wir öfters gespielt werden würden. Es gibt zwar ein paar Dance-Sender, die uns spielen, aber ansonsten ist es wenig. Das liegt aber eher an der tragischen Radio-Landschaft. Die meisten Sender kann ich gar nicht hören - immer die selben Songs rauf und runter und nach dem Motto:"Es darf nicht beim Bügeln stören". In meiner Verzweiflung höre ich dann Oldie-Sender und da fallen einem dann zum Beispiel gute Themen ein - wie Vicky Leandros.

Scooter - von der Bühne in die Pension. Vorstellbar?
H.P. Baxxter: Im Idealfall: Ja.
Rick J. Jordan: Darüber denkt man eigentlich nicht nach.
Michael Simon: Mick Jagger springt ja auch noch im hohen Alter über die Bühne, ich denke, so lange man Spaß dabei hat, kann man das auch noch länger machen.

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