Buzz 27.12.2011

Prügelattacken wegen "Air Jordan"-Schuhen

So sehen sie aus, die neuen "Air Jordans". In New Jersey wurde ein 20-Jähriger im Streit um ein Paar dieser Nike-Schuhe niederge… © Bild: dapd

Die neue "Air Jordan"-Schuhkollektion ist ein Verkaufssschlager. Wegen dem G'riss um die Basketball-Schuhe wurde ein 20-Jähriger niedergestochen.

Der Erwerb der neuen "Air Jordan"-Schuhkollektion ist mitunter gefährlich. Die Basketball-Treter sind in den USA heiß begehrt. So heiß, dass es in einigen Einkaufszentren wegen der Schuhe sogar zu Raufereien, Vandalismus und mehreren Festnahmen kam. Der Verkaufsstart der streng limitierten Auflage der neuen "Air Jordans" von Nike wurde zu einem heillosen Durcheinander.



20-Jähriger wegen "Air Jordans" niedergestochen

Hunderte Kunden standen schon lange vor Öffnung der Geschäfte am Freitagin der Schlange. Bereits in der Nacht war es in einigen Städten zu Handgemengen gekommen. In einem Streit vor einem Einkaufszentrum im Staat New Jersey wurde ein 20-Jähriger niedergestochen. Im kalifornischen Richmond wurden vor einer Shopping-Mall wartende Kunden nach Hause geschickt, als am frühen Morgen Schüsse zu hören waren.

In einem Vorort von Seattle hatten sich nach Angaben der Polizei bis 4 Uhr morgens etwa 1000 Menschen vor einem Schuhgeschäft versammelt. Auch hier kam es zu Raufereien, bei denen mehrere Menschen leicht verletzt wurden. Die Polizei setzte Pfefferspray gegen 20 Kunden ein, die sich um die begehrten Schuhe schlugen. Ein 18-Jähriger wurde festgenommen, als er seine Fäuste auch gegen einen Beamten erhob. "Seine Schuhe hat er nicht bekommen, stattdessen sitzt er nun im Gefängnis", sagte Polizeisprecher Mike Murphy.

Zuletzt war es auch am "Black Friday", dem traditionellen Start des Weihnachtsgeschäfts in den USA, in Einkaufszentren in mehreren Städten des Landes zu handgreiflichen Auseinandersetzungen zwischen Kunden gekommen.

Erstellt am 27.12.2011