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Buzz
12/05/2011

In Flames machen's wieder gut

Im Gasometer wurde wett gemacht, was am Nova Rock nicht so klappen wollte. In Flames im Gasometer, und diesmal passte der Sound.

Es waren lange Minuten im Juni 2011, als In Flames die Bühne des Nova Rock betraten, die ersten Töne anschlugen - und nichts geschah. Keine Gitarre, keine Stimme, einzig die Synthesizer-Einspielungen und ein fernes, unverstärktes Schlagzeug schepperte über die Pannonia Fields. Die Probleme waren lang nicht in den Griff zu bekommen, zuletzt brachte man noch fünf Songs über die Bühne - die Fans waren enttäuscht.

Drei Monate später die Entschädigung im Gasometer. Pünktlich um 21.20 Uhr begannen die schwedischen Metal-Veteranen, die gerade ihr zehntes Album "Sounds of a Playground Fading" herausgebracht haben. Entsprechend begann die Show mit dem Titeltrack des Albums, der noch nicht allen im Publikum geläufig war. Umsoweniger schmerzte es, dass der Sound anfangs breiig war.

Nach dem dritten Song bekam der (salzburger!) Tontechniker den Klang gut in den Griff, für das notorisch schlecht beschallte Gasometer gab es erstaunlich präzise In Flames-Riffs. Mit Klassikern wie "The Quite Place" und "Trigger" schritt das Set voran, im letzten Drittel wurde dann der Höhepunkt erreicht. Zmindest für einen der knapp 3000 Fans:

Bei "Only for the Weak" holte die Band einen Fan auf die Bühne, der mit seinem Handy mitfilmen durfte - bis Sänger Anders Fridén das Filmen übernahm, und dem verdutzten Fan sein Mikro in die Hand drückte. Der junge Herr schlug sich daraufhin gar nicht so schlecht, gröhlte ausgelassen und textsicher den Refrain ins Mikro.

Einziger Wehrmutstropfen eines ansonsten äußerst runden Abends: Ein In Flames - Konzert ohne "My Sweet Shadow" als Showender ist schlechter als ein Konzert mit "My Sweet Shadow". Auch wenn es der Band langsam zum Hals raushängt. Mick Jagger singt immerhin auch noch nach 40 Jahren über "Satisfaction".

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