Gumball 3000: K.I.T.T. und Hasselhoff in Wien

Die Luxusauto-Rallye machte am Donnerstagabend Halt in Wien.

Motorfreunde und "Knight Rider"-Nostalgiker konnten sich am Donnerstag über ein besonderes Zuckerl freuen. Das legendär-dekadente Luxusauto-Rennen "Gumball 3000" machte auf seinem Weg nach Monaco in Wien Halt. Genauer gesagt am Wiener Volksgarten, wo sich ab 18.00 Uhr die betuchten Teilnehmer der Rallye zum Bestaunt-werden und anschließendem Feiern im benachbarten Garden Club versammelten. Angekündigt waren unter anderem David Hasselhoff, der bereits vor fünf Jahren mit von der Partie war, Skater-Ikone Tony Hawk und Rapperin Eve, sowie der schwedische Skirennläufer Jon Olsson. Doch die Promis ließen lange auf sich warten.
Bild: David Hasselhoff ließ sich tags zuvor in Warschau feiern. Die zahlreichen Schaulustigen, die sich am Ring und vor dem Volksgarten versammelt hatten, störte das wenig. Viele von ihnen waren vor allem wegen der Autos gekommen. Eines der Interessantesten war der Original-K.I.T.T aus der legendären Fernsehserie. David Hasselhoff, sein alter Besitzer, sollte später dann noch im Volksgarten feiern. Gekommen war K.I.T.T. aber mit seinem neuen Herrli: Manager-Sohn Georg Fechter, der die Autokolonne nach Wien brachte. Daneben gab es neben Ferraris, Porsches und Aston Martins alles, was sonst noch Rang und Namen in der Welt der Supersportler hat. Das angekündigte "Batmobil" war leider nicht in Wien zu sehen. Sie verfuhren sich offenbar in der Slowakei,verzichteten auf einen Abstecher zum Volksgartenund und fuhren direkt weiter nach Monaco. Schade.
Bild: Am 21. Mai in Riga. Unter all den Super-Cars war deshalb dieser Lada, der von zwei schwedischen Teilnehmern gelenkt wurde, eines der auffälligsten Exemplare. Der Umstieg auf das wenig protzige Auto russischer Erzeugnis sei nötig geworden, nachdem ihr Ferrari mit einem technischen Defekt auf der Straße liegen geblieben war, erzählten die beiden Thomas Schwantzer, der für den KURIER vor Ort war. So aufregend die Autos, so unspektakulär sind diesmal übrigens die Teilnehmer selbst. Als 1999 die erste Gumball 3000 statt fand, bestand das Teilnehmerfeld aus Draufgängern, die die Strafzettel fürs illegale Zu-schnell-Fahren mit dem kleinen Börserl bezahlten. Mittlerweile gewinnt derjenige, der sich auf dem aus illegalen Straßenrennen der 70er-Jahre, den sogenannten Connanball-Rennen, hervorgegangenen Event, die wenigsten Strafzettel abholt. Die Gumball 3000 ist brav geworden. Nach der Feier im Volksgarten nächtigten die Gumball 3000-Teilnehmer im Ritz Carlton. Am Freitag fährt der Tross dann weiter Richtung Monaco, wo das 3000-Meilen Rennen durch Europa endet. Bild: Ein Lamborghini Aventador bei seinem Halt in Warschau. Gestartet wurde in Kopenhagen. Auch wenn die wilden Zeiten vorbei sein sollen: Vor Unfällen ist niemand gefeit. Am 21. Mai erwischte es den Betsafe.com Ferrari von Sven Karlsson und Oskar Johannesson in Riga.
(KURIER / kob) Erstellt am
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