Die Gedenkstätten der Legenden

Elvis Presley Grab.jpg
Foto: apa

Egal ob Graceland oder das schlichte Grab von James Dean - für Fans sind die Gräber ihrer Stars oftmals wahre Pilgerstätten.

Schon zu Lebzeiten wird um Stars ein regelrechter Kult betrieben: Egal ob Fehltritte, Hochzeit oder die Geburt des Prominachwuchses, alles wird von Paparazzi begleitet und dokumentiert. Wenn prominente Persönlichkeiten sterben, geht der Hype oft erst richtig los. Gräber werden zu viel besuchten Pilgerstätten für Fans, auch ehemalige Wohnhäuser oder Plätze dienen als Gedenkstätte. Für manche geht es nur darum, ein Foto vom Grab des Stars zu bekommen, andere leisten echte Trauerarbeit und legen Blumen oder andere Gegenstände im Gedenken ab.

Das sind die Gedenkstätten für Fans

Obwohl der "King" für viele noch lebt, pilgern jährlich mehr als 60.000 Menschen zu Elvis' Grab nach Graceland. Seit 2006 ist seine Villa in Memphis, in der er an Herzversagen starb, „nationales Wahrzeichen“. Um den Tod von Jim Morrison, Frontmann von „The Doors“ ranken sich manche Mythen. Täglich besuchen Fans sein Grab auf dem Pariser Promi-Friedhof Père Lachaise, welches seit 2004 nach diverser Ausschreitungen mit einem Gitter gesichert wurde. Der "Spatz von Paris", Édith Piaf, ruht ebenfalls auf diesem Pariser Friedhof. Insgesamt 40.000 Menschen nahmen 1963 an ihrem Begräbnis teil. Auch heute noch wird ihr Grab täglich mit frischen Blumen geschmückt. Die Heimatstadt von Kurt Cobain, Aberdeen im US-Bundesstaat Washington, hat dem Nirvana-Sänger ein Denkmal gewidmet. An der Young Street Bridge im „Riverfront Park“ erinnert eine steinerne Gitarre an den 1994 verstorbenen Cobain, die gerne auch von Fans des Grunge-Sängers besucht wird. Am 8. Dezember 1980 wurde John Lennon von einem verrückten Fan in New York erschossen. Im Central Park, unweit der Wohnung des Beatles, wurde für ihn eine Gedenktafel eingerichtet. Marilyn Monroe, für viele das Sexsymbol des Jahrhunderts, starb 1962 an einem Medikamentencocktail. Ihr Grab auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery in L.A. wird auch heute noch von Fans besucht. Der 30. September 1955 war der Todestag von James Dean. Er starb an den Folgen eines Autounfalls mit seinem silbernen Porsche. In Fairmount/Indiana kann man das Grab des Schauspielers besuchen. Ebenso bei einem Autounfall starb Lady Diana, die englische „Königin der Herzen“. In Paris steht ein Denkmal in Flammenform für die Prinzessin und in London können Fans den elf Kilometer langen „Diana Princess of Wales Memorial Walk“ entlang spazieren. Außerdem kann man im Juli und August den Tempel besuchen, der auf dem Familiensitz der Spencers für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Der noch heute weltweit bekannte Komiker Charlie Chaplin starb im Jahr 1977. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Corsier-sur-Vevey in der Schweiz. Hier im Bild sieht man die Chaplin-Statue, die sich ebenfalls in Vevey befindet, ein gern besuchter Ort für Chaplin-Fans. Ein wahrlich pompöses Mausoleum befindet sich auf dem Forest Lawn-Friedhof  bei L.A. Darin begraben liegt der „King of Pop“ Michael Jackson. Seine Grabstätte wird allerdings streng bewacht. Da die Fans draußen bleiben müssen, legen diese Blumen und andere Andenken vor die Tore des Mausoleums. Die britische Sängerin Amy Winehouse starb im Alter von 27 Jahren. Ihre Asche wurde auf dem Edgwarebury Friedhof nördlich von London beigesetzt. Ihr Grab ziert ein schwarzer Grabstein mit pinker Schrift und einem Singvogel. Fans treffen sich außerdem am Camden Square vor ihrem Wohnhaus. Fürstin Gracia Patricia starb 1982 mit 52 Jahren bei einem Autounfall. In der Kathedrale von Monaco stehen die Menschen noch immer Schlange, um der früheren Film-Ikone Grace Kelly die Ehre zu erweisen. Frank Sinatra starb am 14. Mai 1998 an einem Herzinfarkt. Sein Grab befindet sich im Desert Memorial Park Cemetery, Fans legen aber auch gerne Blumen und andere Andenken auf den Walk Of Fame. Hans Hölzel, besser bekannt als Falco, starb am 6. Februar 1998 bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik. Sein Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof wird noch heute oft von Fans besucht.

(KURIER) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?